Auktion & Markt „Auktionen werden als strategisches Einkaufswerkzeug genutzt“

Von Silvia Lulei 5 min Lesedauer

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Volatile Zinsen, steigende Haltekosten und die zunehmende Elektrifizierung verändern den Gebrauchtwagenmarkt. Im Interview spricht Peter Lindner, Vorstandsvorsitzender der Auktion & Markt AG, über die strategische Ausrichtung von Autobid.de, die wachsende Rolle von E-Fahrzeugen und geplante Investitionen.

Peter Lindner, Vorstandsvorsitzender der Auktion & Markt AG, setzt auf Innovation und Internationalisierung, um Autobid.de für die Zukunft aufzustellen.(Bild:  Auktion & Markt)
Peter Lindner, Vorstandsvorsitzender der Auktion & Markt AG, setzt auf Innovation und Internationalisierung, um Autobid.de für die Zukunft aufzustellen.
(Bild: Auktion & Markt)

Welche strategischen Schwerpunkte setzen Sie für die Auktion & Markt AG?

Peter Lindner: Als Vorstandsvorsitzender verfolge ich das Ziel, die Auktion & Markt AG und Autobid.de für die Herausforderungen der kommenden Jahre aufzustellen. Zwei wesentliche Orientierungspunkte bilden dabei Innovation und Internationalisierung. Derzeit investieren wir gezielt in innovative Technologien und datenbasierte Prozesse auf unserer Plattform. Dazu gehört für uns ganz klar auch die E-Mobilität: Wir beschäftigen uns derzeit intensiv mit praxistauglichen Verfahren zur Batteriebewertung, um in Kürze noch mehr Transparenz bei gebrauchten Elektrofahrzeugen zu schaffen. Ebenso gewinnt der grenzüberschreitende Handel stark an Bedeutung und wir möchten unseren Kunden den Zugang zu internationalen Märkten so einfach und effizient wie möglich gestalten. Daher bauen wir unsere europäische Präsenz kontinuierlich aus. Dabei bleibt unser bewährtes Erfolgsmodell bestehen: Wir verbinden unseren digitalen Marktplatz Autobid.de mit der physischen Infrastruktur unserer 17 Standorte. Damit bieten wir Händlern die Verlässlichkeit und Prozessqualität, die im heutigen Marktumfeld gefragt sind.