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Ausbildungsbeginn in Kfz-Betrieben

Autor / Redakteur: Johannes Büttner / Johannes Büttner

In weiten Teilen Deutschlands hat am 1. August ein neues Ausbildungsjahr begonnen. Tausende Nachwuchskräfte starteten an diesem Tag in Autohäusern und Kfz-Werkstätten ins Berufsleben.

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Der Ausbildungsberuf Automobilkaufmann wurde neu geordnet.
Der Ausbildungsberuf Automobilkaufmann wurde neu geordnet.
(Bild: Promotor)

Das Kfz-Gewerbe ist und bleibt eine der wichtigsten Ausbildungsbranchen in Deutschland. Das wurde Anfang August wieder deutlich, als Tausende junge Menschen eine Ausbildung in einem Kfz-Betrieb starteten. Wichtigster Branchenberuf ist dabei nach wie vor der Kfz-Mechatroniker. Auf der kaufmännischen Seite entfallen die meisten Ausbildungsverträge auf den Automobilkaufmann. Für diesen Beruf trat zum 1. August eine überarbeitete Ausbildungsordnung in Kraft.

Konkrete Zahlen zu den Berufseinsteigern liegen zwar naturgemäß noch nicht vor, doch die offiziellen Ausbildungsjournale »autoFACHMANN« und »autoKAUFMANN« gehen aufgrund ihrer Bestelleingänge davon aus, dass mindestens ebenso viele junge Menschen eine Ausbildung in einem Kfz-Betrieb aufgenommen haben wie im vergangenen Jahr. Das würde bedeuten, dass das Kfz-Gewerbe auch im Jahr 2017 wieder rund 27.000 neuen Azubis den Einstieg in eine berufliche Karriere ermöglicht. Angesichts dieser großen Zahl bitten wir um Verständnis, dass wir nicht über sämtliche Aktionen zum Ausbildungsbeginn in Kfz-Betrieben berichten können.

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Viele Ausbildungsbetriebe haben sich nämlich wieder einiges einfallen lassen, um ihren Nachwuchskräften die ersten Tage so interessant und angenehm wie möglich zu gestalten. Sie gaben zum Beispiel einen feierlichen Empfang, luden zu Kennenlerntagen ein und organisierten Betriebsführungen für die Neulinge und deren Eltern. Organisatoren dieser Events waren mal die Inhaber oder Geschäftsführer, mal die betrieblichen Ausbilder und manchmal auch die „alten“ Azubis aus dem zweiten und dritten Lehrjahr.

In einigen Bundesländern stellen die Betriebe wegen der späteren Schulferien ihre neuen Azubis erst zum September ein. Doch auch dann wird es noch einige Monate dauern, bis die offiziellen Ausbildungszahlen vorliegen. Zu Jahresbeginn 2017 absolvierten 91.000 junge Menschen in den 28.500 Ausbildungsbetrieben des deutschen Kfz-Gewerbes eine Berufsausbildung. 70.500 davon erlernten den Beruf des Kfz-Mechatronikers und 11.900 den des Automobilkaufmanns; der Rest verteilte sich auf einige weitere kaufmännische und gewerbliche Berufe.

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