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Auto Wichert eröffnet Audi-Terminal in Hamburg

Autor: Yvonne Simon

Der Hamburger Mehrmarkenhändler hat ein großes Bauprojekt in der Hansestadt abgeschlossen: Direkt am Südkanal steht das neue vierstöckige Audi-Terminal, mit dem sich Wichert insbesondere für die elektrische Zukunft rüstet. Kostenpunkt: gut 15 Millionen Euro.

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Blickfang am Südkanal: Das neue Audi-Terminal von Auto Wichert in Hamburg.
Blickfang am Südkanal: Das neue Audi-Terminal von Auto Wichert in Hamburg.
(Bild: Auto Wichert)

Ein Jahr nach der Grundsteinlegung hat Auto Wichert in Hamburg-Hammerbrook sein neues Audi-Terminal eröffnet. Wie das Unternehmen mitteilte, feierten rund 350 Gäste am Dienstag die Einweihung des 15,2 Millionen Euro teuren Neubaus. Der vierstöckige Betrieb steht auf einem rund 13.500 Quadratmeter großen Grundstück direkt am Südkanal. Die bebaute Grundfläche beträgt 7.000 Quadratmeter, die Brutto-Geschossfläche ganze 21.000 Quadratmeter.

Wichert verfügt nun über genug Ausstellungsfläche, um 200 Gebrauchtwagen und 25 Neuwagen zu präsentieren, zudem sind 22 Mechaniker-Plätze, 150 Kundenparkplätze und 8 E-Ladesäulen mit verschiedenen Anschluss- und Leistungsarten entstanden. Als Vertriebsziele nennt Standortleiterin Heide Kußmaul vorerst 800 Neu- und 1.200 Gebrauchtwagen, „Tendenz steigend“.

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An speziell eingerichteten Elektro-Arbeitsplätzen will Wichert künftig gesondert ausgebildetes Personal einsetzen. „Unsere Kunden werden am neuen Standort schon heute die Mobilität von morgen erleben, weil dieser Betrieb bereits konsequent auf die Bedürfnisse der Elektromobilität ausgerichtet worden ist“, sagt Bernd Glathe, Geschäftsführer von Auto Wichert. Insgesamt wollen die Hamburger über 150 Mitarbeiter in Verkauf, Werkstatt und den kaufmännischen Bereichen am neuen Standort beschäftigen.

Lob für die Investition

Zur Eröffnung des Neubaus kam unter anderem Christian Bauer, Deutschland-Vertriebschef bei Audi, der das Engagement und die Investition von Auto Wichert lobte. Wirtschaftsstaatsrat Torsten Sevecke betonte zudem, dass für ein Unternehmen wie Auto Wichert eine Investition in dieser Größenordnung nicht selbstverständlich sei, insbesondere in dem schwierigen Marktumfeld, in dem sich die Autobranche derzeit befinde. „Wir haben es am Beispiel des VW- und Audi-Händlers Willy Tiedtke gesehen, dass der Wettbewerb im Kfz-Gewerbe immer schwieriger wird.“

Gebaut wurde das Terminal unter der Regie von Architekt Berthold Kleta. Bis zur endgültigen Fertigstellung der Gesamtanlage waren bis zu 200 Mitarbeiter von 35 Gewerken beteiligt. Der Standort ist laut Mitteilung komplett barrierefrei und energetisch auf dem neusten Stand. Zusätzlich zur Dämmung nach KfW-55-Standard sorgen ein eigenes Blockheizkraftwerk sowie eine Solaranlage für die Energiezufuhr.

Ab Mai geht Wichert in Hammerbrook dann noch unter die Imker: Bis dahin will der Händler auf dem Dach eine Blumenwiese anlegen, Bienenstockkörbe errichten und Honig produzieren.

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Über den Autor

 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel