Automechanika Schadentalk: Wohin steuert die K&L-Branche?

Von Lisa Möckel

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Manipulierte Arbeitszeitwerte, Veränderungen in den Werkstattnetzen sowie Reparaturketten, die in die Kfz-Reparaturbranche drängen: Am 13. September diskutieren die Teilnehmer des „Schadentalk“ die großen Herausforderungen, die sich dem Unfallschadenmarkt stellen.

Lizenz zum Streitgespräch: Auf dem Automechanika-Schadentalk diskutieren Fachleute die Entwicklungen in der Schadenbranche.(Bild:  Messe Frankfurt)
Lizenz zum Streitgespräch: Auf dem Automechanika-Schadentalk diskutieren Fachleute die Entwicklungen in der Schadenbranche.
(Bild: Messe Frankfurt)

Manipulierte Arbeitszeitwerte, Veränderungen in den Werkstattnetzen sowie Reparaturketten, die in die Kfz-Reparaturbranche drängen: Am 13. September beleuchtet eine Diskussionsrunde beim Schadentalk während der Automechanika 2018 in Frankfurt aktuelle Trends und Entwicklungen im Unfallschadenmarkt.

Auf der Bühne stehen in diesem Jahr Thomas Geck (HUK-Coburg), Peter Boecker (DEVK) und Ullrich Bechmann (Innovation Group). Sie nehmen Stellung und geben Einblicke in ihre Pläne zur Neuausrichtung der Werkstattnetze, zum gesteuerten Geschäft und dem strategischen Ausbau ihrer Marktpositionierung.

Automechanika 2018: Längst mehr als ein Schraubertreff
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ZKF-Präsident Peter Börner und Robert Paintinger (BVdP-Geschäftsführer) streiten in der Arena des Schadentalks für die Karosserie- und Lackierbetriebe. Bernd Höke (Geschäftsführer ETL Kanzlei Voigt) ordnet die Streitthemen schadenrechtlich ein und bringt Klarheit in Sachen Quotenvorrecht & Co. Auf der anderen Seite nehmen mit Jörg Breuer von Control-Expert und Frank Hoffmann von Claims Controlling die Vertreter zweier großer Prüfdienstleister Stellung zu Rechnungskürzungen und ihren Plänen.

Mehr Schadensteuerung bringt mehr Volumen, aber auch weniger Freiheit. Wo bestellen Unternehmer künftig ihre Ersatzteile? Wie viel Marge bleibt da noch übrig? Welche Anforderungen müssen K&L-Betriebe erfüllen? Thomas Melzer (Axalta Coating Systems) und Andreas Brodhage (Global Automotive Service, G.A.S.) diskutieren über die Frage, wie frei Karosserie- und Lackierwerkstätten in ihren Entscheidungen überhaupt noch sind (Anmeldung zum Schadentalk).

Neue Werkstattketten stellen sich

Mittlerweile verfügt die IRS-Gruppe (Intelligent Repair Solutions), die ehemals zur dänischen Lackierkette Pierre.dk gehörte, über 14 Standorte in Deutschland. Im Juli hatte das Unternehmen bekanntgegeben, das Netzwerk weiter auszubauen. Auch wenn die Zahl der Betriebsstellen aktuell noch gering ist, werden derartige Werkstattketten wohl eine immer größere Rolle im Reparaturmarkt spielen. Welche Ziele Ketten wie IRS oder Fix Auto verfolgen, erläutern Norbert Dohmen (IRS) und Roy de Lange (Fix Auto) beim Schadentalk in Frankfurt.

Die Veranstaltung findet im Portalhaus direkt neben der Halle 11 statt und wird von den Axalta-Lackmarken Spies Hecker, Standox und Cromax sowie Dekra, Sehon, Sia und Sika unterstützt. Im Portalhaus der Messe Frankfurt können die Besucher des Schadentalks bei der Sonderausstellung Schadenstraße Kontakte zu Talkgästen und führenden Werkstattausrüstern knüpfen. Mit dabei sind neben Axalta Coating Systems mit den Lackmarken Spies Hecker, Standox und Cromax auch Anest Iwata, Audatex Autoonline, Cartec, die DAT, EMM, FML, Global Automotive Service (G.A.S.), Herkules/Hedson, die ETL Kanzlei Voigt, Sata und Werkstattjob.de.

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