Avatar Roadster: Aufbruch in die Serie

Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Auch wenn der Name Avatar eigentlich eine „virtuelle Kunstfigur“ erwarten lässt, bietet die neue Sportwagenmarke einen ziemlich konkreten Roadster mit besonders eindrucksvollen Fahrleistungen. Im Frühjahr 2017 soll der Startschuss für die Serienproduktion fallen.

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Im Frühjahr 2017 will Avatar mit der Produktion seines Roadsters loslegen.
Im Frühjahr 2017 will Avatar mit der Produktion seines Roadsters loslegen.
(Bild: Avatar)

Anfang 2016 ist mit Avatar eine neue englische Sportwagenmarke mit einem Roadster ins Rampenlicht der Autowelt getreten. Bei dem kleinen Kurvenfeger handelte es sich noch um einen Prototypen, den Avatar seither in vielen Details überarbeitet hat. Auf der Autosport International in Birmingham (12. - 15. Januar) stellt die in Devon beheimatete Autoschmiede nun die endgültige Serienversion vor.

Beim Avatar Roadster handelt es sich um einen 3,66 Meter kurzen, besonders leichten Zweisitzer, der konzentrierten Fahrspaß bieten soll. Garant dafür ist unter anderem die Leichtbau-Konstruktion. Das Fahrzeug setzt auf einem Space-Frame-Chassis aus Aluminium auf, die Karosserieteile werden aus Glasfasergewebe gefertigt. Fahrfertig soll das Gewicht bei lediglich 695 Kilogramm liegen.

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Entsprechend leichtes Spiel hat der Zweiliter-Ecoboost-Benziner von Ford, der mit 187 kW/254 PS und 400 Newtonmeter eine Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 in knapp über vier Sekunden erlaubt. Maximal schafft der offene Brite über 230 km/h.

Wem das nicht reicht, kann den Avatar Roadster auch mit einem 2,3-Liter-Ecoboost-Motor aus dem Focus RS bekommen. Hier ermöglichen 261 KW/355 PS und 440 Newtonmeter eine Sprintzeit in knapp unter vier Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 266 km/h liegen. Die Topversion kann mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder mit einem sequentiellen Getriebe von Quaife mit sieben Gängen und Schaltpaddles am Lenkrad bestellt werden.

Extra-Ausstattung für die Rennstrecke

Zur Serienausstattung des Avatar Roadster gehören unter anderem ein Audiosystem mit Apple Carplay und Android Auto, ein Dach, eine Klimaanlage sowie eine Heizung. Optional sind unter anderem Ledersitze und eine beheizbare Frontscheibe bestellbar. Wer den Briten vor allem auf Rennstrecken einsetzen will, kann zusätzlich noch einen Überrollkäfig, Feuerlöscher, Go-Pro-Kamera-Kit und einen Heckflügel bestellen.

Die Produktion des Avatar Roadster soll im Frühjahr 2017 starten. Maximal 50 Fahrzeuge sind geplant. Der Basispreis beträgt rund 40.000 Pfund, was 46.000 Euro entspricht. In diesem Preis ist eine dreijährige Herstellergarantie enthalten.

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