Batterieservice Batteriehersteller CATL steigt in den Reparaturmarkt ein

Von Sophia Stepanova 1 min Lesedauer

Mit dem Alter der Elektroautos steigt der Bedarf an Service für ihre Batterien. Diesen Bedarf deckt der chinesische Hersteller jetzt mit einem neuen Standort in Skandinavien. Auch in Deutschland ist einer geplant.

Im neuen Zentrum in Oslo betreut Ning Service Kunden in der gesamten nordischen Region.(Bild:  CATL)
Im neuen Zentrum in Oslo betreut Ning Service Kunden in der gesamten nordischen Region.
(Bild: CATL)

In China ist es bereits üblich, dass sich große Batteriehersteller auch um die Reparatur defekter Stromspeicher aus dem Feld kümmern. Dieses Modell will der Weltmarktführer CATL nun auch auf dem europäischen Markt etablieren. CATL hat am 24. September in Oslo ein Batterie-Servicezentrum eröffnet. Das Norway Center der Servicemarke Ning Service ist nach eigenen Angaben das größte der Marke außerhalb Asiens. Auf rund 8.000 Quadratmetern betreut das Zentrum Kunden im gesamten nordischen Raum.

In Norwegen waren im August knapp 99 Prozent der neu zugelassenen Pkw rein batterieelektrisch. Da die Elektroflotte wächst, aber auch älter wird, steigt der Bedarf an Diagnose und Reparatur von Batterien. Auf diesen Bedarf ist das Zentrum ausgerichtet. Das Angebot umfasst unter anderem Batterietests, Wartung, Reparatur und das Recycling gebrauchter Batterien. Außerdem wird das Zentrum zentraler Standort für die Ausbildung von Fachkräften in der Region.

Mit der Eröffnung in Oslo am 24. September baut CATL sein Servicenetz in Europa weiter aus. (Bild:  CATL)
Mit der Eröffnung in Oslo am 24. September baut CATL sein Servicenetz in Europa weiter aus.
(Bild: CATL)

Derzeit betreibt Ning Service weltweit rund 1.400 Standorte in 85 Ländern und Regionen. Bis 2030 will CATL das Netz auf 10.000 Servicestandorte ausbauen. Auch in Deutschland? Dazu sagte Caspar Spinnen, der Sprecher von CATL in Deutschland, auf Anfrage von »kfz-betrieb«: „Im Rahmen der Erweiterung unseres Ning-Servicenetzwerks in Europa sind wir dabei, potentielle Standorte für die nächsten Servicezentren zu identifizieren. Mit seiner starken Automobilindustrie und der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen ist Deutschland für uns hier ein wichtiger Markt. Für einen Standort zum Beispiel in München sehen wir dabei durchaus gute Voraussetzungen.“

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