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Bierschneider vergrößert Seat- und Cupra-Präsenz in Weißenburg

Autor: Andreas Grimm

Seit zwölf Jahren Seat und nun auch noch Cupra – die Bierschneider-Gruppe brauchte in Weißenburg mehr Platz für die Spanier. In einer älteren Autohaus-Immobilie ist nun ein vergrößerter Seat-Cupra-Betrieb entstanden.

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Junges Team mit spanischem Lebensgefühl: Ein Teil der Seat-Mannschaft von Bierschneider in Weißenburg.
Junges Team mit spanischem Lebensgefühl: Ein Teil der Seat-Mannschaft von Bierschneider in Weißenburg.
(Bild: Bierschneider)

Die Bierschneider-Gruppe hat mit der Neueröffnung ihres Seat-Standorts in Weißenburg die groß angelegte Neuordnung ihrer Aktivitäten in der Stadt abgeschlossen. Die bisher räumlich beengte Seat-Vertretung ist über die Straße in das deutlich größere frühere VW-Autohaus der Gruppe gezogen, das wiederum vor gut einem Jahr an anderem Standort neu gebaut worden war. Nun präsentiert Bierschneider die spanische Marke auf rund 500 Quadratmetern. Am 21. und 22. September waren die Kunden zum offiziellen Re-Opening der Seat-Vertretung mit 20 Mitarbeitern geladen.

Bierschneider handelt bereits seit zwölf Jahren an dem Standort mit Seat. Auch nach dem zuletzt starken Wachstum habe das Fabrikat noch großes Potenzial, hieß es auf Anfrage. Pro Jahr werden derzeit rund 400 Neu- und 500 Gebrauchtfahrzeuge der Marken Seat und Cupra verkauft. Die Gruppe selbst ist inzwischen einer der größten Seat-Partner in Deutschland und handelt das spanische Fabrikat an derzeit sieben Standorten. Erst im August wurde ein Seat-Betrieb in Hüttlingen bei Aalen in die Gruppe integriert.

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Der Seat-Betrieb in der Nürnberger Straße wurde nach dem VW-Auszug über einen Zeitraum von sechs Monaten umfangreich renoviert, modernisiert und gemäß der Corporate Identity des Herstellers gestaltet. Insgesamt hat die Gruppe in die Gestaltung der Immobilie 1,2 Millionen Euro investiert, überwiegend in die erforderlichen Sanierungen sowie in die Seat-Signalisation im Außenbereich und Möblierung im Innenbereich nach Hersteller-Standards. Zudem konnten Betriebs- und Serviceleiter Daniel Barban und Tobias Reichenthaler (Verkaufsleiter und Seat-Markenverantwortlicher) in die Gestaltung ihre eigenen Ideen einfließen lassen.

Der Standort in Weißenburg hält neben dem alten Seat-Händlervertrag nun auch den Cupra-Vertriebsvertrag. Dementsprechend wurde während des Umbaus eine 40 Quadratmeter große Cupra-Corner im Ausstellungsraum eingerichtet, um die Performance-Modelle der spanischen Submarke ansprechend präsentieren zu können. Das bisher einzige Modell der Marke, der Cupra Ateca, sei bislang im Marktgebiet sehr gut angekommen, berichtet Reichenthaler. Angesichts der angekündigten Modelle bis hin zu den elektrifizierten Fahrzeugen, sieht er deutliches Potenzial für Cupra.

Auch Skoda- und VW-Economy-Service vor Ort

Daneben hält der Standort noch Verträge für den Skoda Service und den Volkswagen Economy Service. Die in einem separaten Gebäude untergebrachte Werkstatt ist bislang groß genug, auch Fahrer der Seat-Schwestermarken im Aftersales zu betreuen.

„Weißenburg liegt uns sehr am Herzen. Wir sind sehr gerne hier“, heißt es in einer Pressemitteilung zur Eröffnung. Dementsprechend wurde die Eröffnung mit einem Rahmenprogramm inklusive DJ, Lounge-Musik, Showeinlagen, Foodtruck und Gin-Tasting gefeiert. Besonderes Augenmerk galt zudem der neuen Cupra Corner, auch das CNG-Angebot und der nahende Einstieg in die Elektromobilität sorgten für Aufmerksamkeit.

Neben Seat führt die Bierschneider-Gruppe, die im mittleren Bayern aktiv ist, VW Pkw, VW Nutzfahrzeuge sowie Audi, Skoda, Jaguar, Land Rover und Ford an 12 Standorten mit 20 Autohäusern und 800 Mitarbeitern. Zuletzt verkaufte die Gruppe etwa 28.000 Fahrzeuge im Jahr.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«