BIX: Sinkende Umsätze verpassen Kfz-Branche Stimmungsdämpfer

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Ernüchternd ist zudem der Blick in die einzelnen Geschäftsfelder der befragten Unternehmen. In rund einem Drittel der vertragsgebundenen Kfz-Betriebe fielen die Neu- und Gebrauchtwagenerlöse niedriger aus als im Vorjahr oder verharrten auf Vorjahresniveau. Immerhin konnte ein weiteres Drittel der Händler höhere Absätze für sich verbuchen.

Ein Garant für gute Erträge war in den letzten Monaten das Werkstattgeschäft. Doch davon war im März wenig zu spüren. Nur 19 Prozent der freien Kfz-Betriebe und 28 Prozent der Vertragswerkstätten erzielten steigende Umsätze im Service und im Teileverkauf. Die überwiegende Mehrheit (59 %) vermeldete im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibende Erlöse. Passend zu diesen Ergebnissen sank außerdem die Werkstattauslastung von durchschnittlich 82 Prozent im Januar dieses Jahres auf 75 Prozent im März.

Nicht viel besser als die Bewertung der Ist-Situation sind die Prognosen für den Fahrzeughandel im kommenden Monat. Denn nur rund ein Viertel der Vertragspartner der Automobilhersteller rechnet bis Ende April mit höheren Umsätzen im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft als im Vorjahresmonat. Rund die Hälfte rechnet mit gleichbleibenden Erlösen, jeweils 23 Prozent erwarten Einbußen im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft.

Ähnlich verhalten sind die Prognosen für das Werkstattgeschäft. Rund 70 Prozent erwarten keine Veränderungen, 22 Prozent rechnen mit steigenden Erlösen. Im Unterschied zum Handel sind aber deutlich weniger Befürchtungen von Umsatzeinbußen zu verzeichnen: Bei den Markenbetrieben mit 6 Prozent sogar nochmal weniger als bei den freien Werkstätten mit rund 9 Prozent.

Die Branchenindexbefragungen der vergangenen Monate finden Sie im Online-Archiv.

(ID:45241672)