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BMW bleibt weltweit auf Wachstumskurs

Autor / Redakteur: dpa/gr / Andreas Grimm

Der weiß-blaue Autobauer bleibt auf Wachstumskurs. Im November kletterte der Absatz der BMW Group um 2,9 Prozent. Wachstumstreibe sind die S-Modelle und die 3er Reihe, aber auch die Elektromodelle legen weiter zu.

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(Bild: BMW)

Die weiter steigende Nachfrage nach Stadtgeländewagen und gute Verkaufszahlen in China haben der BMW-Group im November Schub verliehen. Weltweit setzte der Dax-Konzern von seiner Stammmarke 194.690 Autos ab und damit 2,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie BMW am Freitag in München mitteilte.

Der trotz der Branchenflaute nach wie vor gute Lauf im wichtigsten Einzelmarkt China spielte dem Hersteller genauso in die Karten wie steigende Absätze in den USA. Damit machten die Bayern rückläufige Verkaufszahlen im Heimatmarkt Deutschland und in Europa mehr als wett.

Während die Stammmarke BMW im November klar zulegte, verzeichnete die Kleinwagenserie Mini ein Minus von 6,8 Prozent und setzte 30.509 Fahrzeuge ab. Im Zeitraum Januar bis November belaufen sich die Auslieferungen der Marken BMW, Mini und Rolls Royce auf 2,3 Millionen Fahrzeuge. Das entspricht einem Plus von 1,7 Prozent.

Besonders die SUV-Modelle trieben das Wachstum voran. Die neuen oder überarbeiteten BMW X-Modelle verzeichneten ein Absatzplus von 23,1 Prozent auf. 870.267 Fahrzeuge. Die BMW 3er Reihe verzeichnet mit der Limousine (+33,7 %) und dem Touring (+21,6 %) ebenfalls zweistellige Wachstumsraten.

Vor Audi, hinter Mercedes

Im Wettstreit mit der Premium-Konkurrenz fuhr BMW im November auf Platz zwei ein. Audi (163.350 Auslieferungen) konnten die Münchner klar hinter sich lassen. Für Mercedes, die mit 209.058 verkauften Neuwagen einen Rekord-November hinlegten, reichte es dagegen nicht.

Laut Vertriebschef Pieter Nota steuert aber auch BMW dank des Absatzwachstums nun auf eine neue Bestmarke im Gesamtjahr zu. Dazu tragen inzwischen auch die elektrifizierten Modelle einen merklichen Beitrag bei. Deren Entwicklung bezeichnete Nota als „besonders erfreulich“. Im November stieg der Absatz von E-Fahrzeugen um 18,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf 17.480 Einheiten. „Im vergangenen Monat war jede fünfte BMW 5er Limousine ein Plug-in-Hybrid“, nannte Nota als Beispiel.

Im bisherigen Jahresverlauf hat die Marke BMW nun 1,97 Millionen Fahrzeuge abgesetzt und liegt damit 2,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Erzrivale Mercedes-Benz aus dem Daimler-Konzern muss seine Zahlen genau wie die VW-Tochter Audi erst noch vorlegen.

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