Tesla Grünheide Brandenburg nennt kein Datum für endgültige Baugenehmigung

Autor / Redakteur: dpa / Marie Lücke

Ein Datum für die Entscheidung über eine umweltrechtliche Genehmigung für den Bau der Tesla-Gigafactory gibt es noch immer nicht. Tesla-Chef Elon Musk macht deshalb Druck bei seinem Besuch in Berlin.

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Tesla-Animation der fertiggestellten Gigafactory östlich von Berlin.
Tesla-Animation der fertiggestellten Gigafactory östlich von Berlin.
(Bild: Tesla)

Die Brandenburger Landesregierung hat zurückhaltend auf Tesla-Chef Elon Musk reagiert, der sich das Ende des Genehmigungsverfahrens für die E-Autofabrik in Grünheide für Oktober erhofft. Bis zum 19. August laufe noch die Frist für mögliche Einwendungen eines geänderten Genehmigungsantrags von Tesla, erklärte das Umweltministerium am Freitag in Potsdam auf Anfrage. Dann würden die Einwendungen und Stellungnahmen der Behörden geprüft. „Ein konkreter Termin zur Entscheidung über den Antrag kann daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht benannt werden.“ Alle Beteiligten arbeiteten konzentriert daran, „ein zügiges und rechtssicheres Verfahren sicherzustellen und abzuschließen“.

Bei einem Besuch von Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) auf der Baustelle der Fabrik im brandenburgischen Grünheide bei Berlin war auch Firmenchef Musk dabei. Bisher steht die umweltrechtliche Genehmigung für das Werk durch das Land Brandenburg noch aus. Tesla baut deshalb über vorzeitige Zulassungen.

Umweltverbände haben Bedenken gegen das Projekt und haben mehrfach gegen Vorab-Teilgenehmigungen geklagt. Das Unternehmen will in der Nähe des Flughafens der Hauptstadt rund 500.000 Autos im Jahr bauen.

Tesla plant dort auch eine Batteriefabrik. Die Produktion sollte zunächst im Juli beginnen, doch wegen Verzögerungen peilte Tesla zuletzt das Jahresende als neuen Starttermin an.

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