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Brunold-Showroom im Breuningerland: „Wie eine Messe“

Autor: Jens Rehberg

Thomas Brunold hat für seinen Jeep-Schauraum in dem großen Einkaufszentrum bei Stuttgart die Spitzenlage angemietet. Die ist zwar teuer, aber der Marketingeffekt sei enorm. „Da stolpern jede Menge Leute rein, mit denen man reden kann“, sagt der Händler.

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Der markenexklusive Jeep-Store in Sindelfingen ist der erste seiner Art in einem deutschen Einkaufszentrum.
Der markenexklusive Jeep-Store in Sindelfingen ist der erste seiner Art in einem deutschen Einkaufszentrum.
(Bild: FCA)

Der Stuttgarter Jeep- und Alfa-Händler Brunold Automobile hat im Breuningerland Sindelfingen an der A81 bei Stuttgart einen Jeep-Store aufgemacht. Autohaus-Chef Thomas Brunold mietete für sein Vorhaben die beste Lage, die das Einkaufszentrum zu bieten hat: Direkt neben dem Haupteingang. Zudem hat der Händler die Außenfläche direkt neben dem Eingang belegt – zusätzlich zu den drei Vorführwagen im 150 Quadratmeter großen Innenraum stehen hier vier weitere Fahrzeuge. Interessenten, die von draußen an die Fahrzeuge herangehen, können den Store auch durch eine offene Fensterfront betreten.

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„Da stolpern jede Menge Leute rein, mit denen man reden kann – das ist wie auf einer Messe“, sagt Thomas Brunold im Gespräch mit »kfz-betrieb«. „In unsere Autohäuser kommen ja zumeist Leute, die sich vorab gut informiert haben.“ In den neuen Store kämen dagegen viele Menschen, die noch nie Kontakt mit der Marke Jeep hatten.

Deshalb stellt Brunold auch keine erfahrenen Autoverkäufer in den neuen Schauraum. Die drei neuen Stellen hat er mit Quereinsteigern aus verschiedenen Branchen besetzt. „Die können einfach gut kommunizieren“, so Brunold. In den gut zwei Wochen, in denen der operative Betrieb nun schon läuft, hat das Team bislang acht Autos verkauft.

200.000 Euro investiert

Initial kostete die CI-gerechte Einrichtung des Schauraumes inklusive Außenfassade rund 200.000 Euro. Nach Angaben von FCA Deutschland hat der Importeur den Händler hierbei unterstützt.

Über die Höhe der Pacht schweigt sich der Händler aus. „Ich rechne eher konservativ. Wenn wir 150 Autos im Jahr verkaufen, dann deckt sich das.“ Denn miteinzubeziehen seien auch die Marketingkosten, die der Händler nicht ausgeben muss. Das Breuningerland sei in dieser Beziehung sehr aktiv. Das Einkaufszentrum mit 120 Shops und einer Verkaufsfläche von knapp 33.000 Quadratmetern hat ein großes, dicht besiedeltes Einzugsgebiet. Die Besucherfrequenz sei enorm. Gibt es Interesse an einer Probefahrt, stehen mehrere Fahrzeuge auf Parkplätzen in unmittelbarer Nähe bereit.

Alles in allem ist Thomas Brunold von den Rahmenbedingungen so überzeugt, dass er sich bereits festgelegt hat, den neuen Verkaufsstandort mindestens fünf Jahre lang betreiben zu wollen.

Brunold Automobile gehört zu verkaufsstärksten Jeep-Partnern in Deutschland. Der Jeep- und Alfa-Händler setzt mit 150 Mitarbeitern an 8 Standorten jährlich rund 90 Millionen Euro um. Das Autohandelsunternehmen vermarktet ein Jahresvolumen von rund 1.000 neuen und 200 bis 300 gebrauchten Jeeps.

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Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«