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Caetano Bus testet Brennstoffzelle

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Grimm

Die Wasserstoff-Brennstoffzelle ist eine vielversprechende Alternative zur batterieelektrischen Mobilität. Das hat auch ein portugiesischer Bushersteller erkannt und nutzt dafür bewährte Technik.

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Der portugiesische Bushersteller Caetano Bus nutzt im „H2 City Gold“ das Brennstoffzellensystem des Toyota Mirai.
Der portugiesische Bushersteller Caetano Bus nutzt im „H2 City Gold“ das Brennstoffzellensystem des Toyota Mirai.
(Bild: Toyota)

Für weniger Abgase im städtischen Linienverkehr setzt der portugiesische Bushersteller Caetano Bus auf Wasserstoff. Zum Einsatz kommt beim „H2 City Gold“ genannten Bus die vom Toyota Mirai bekannte Brennstoffzellentechnik. Beide Unternehmen arbeiten seit vergangenem Jahr zusammen.

Der Bus verfügt über fünf Tanks, die insgesamt bis zu 37,5 Kilogramm Wasserstoff fassen können. Dieser wird mithilfe der auf dem Dach montierten Stacks in elektrische Energie umgewandelt. Die Reichweite beträgt bis zu 400 Kilometer. Das Nachtanken gelingt in knapp neun Minuten. Der zunächst als Prototyp verfügbare Wasserstoffbus wird in den nächsten Monaten in verschiedenen europäischen Städten getestet. Mitte 2020 soll die Serienproduktion starten.

Toyota entwickelt allein und in Zusammenarbeit mit Partnern verschiedene Brennstoffzellenfahrzeuge – von klassischen Pkw über Kleinlaster und schweren Trucks bis hin zu Gabelstaplern und Bussen. Auf dem Heimatmarkt in Japan hat Toyota etwa für die Handelskette Seven-Eleven einen 6,19 Meter langen Truck entwickelt, bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio kommt zudem der Brennstoffzellenbus Sora zum Einsatz.

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