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Cecra-Präsident Herrenschmidt im Amt bestätigt

Autor: Christoph Baeuchle

Turnusgemäß haben sich die Cecra-Mitglieder zur Wahl getroffen. Dabei bestätigten sie Jean-Charles Herrenschmidt im Amt. Als Präsident führt er den europäischen Kfz-Verband für weitere drei Jahre.

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Jean-Charles Herrenschmidt ist seit 2016 Cecra-Präsident.
Jean-Charles Herrenschmidt ist seit 2016 Cecra-Präsident.
(Bild: Baeuchle)

Der europäische Händlerverband Cecra hat Ende vergangener Woche seine Führungsspitze in Brüssel gewählt. Die Mitglieder des Dachverbands stimmten für eine weitere dreijährige Amtszeit von Präsident Jean-Charles Herrenschmidt. Damit tritt der Franzose seine zweite Amtszeit an, 2016 hatte er Jean-Paul Bailly abgelöst.

Herrenschmidt hat im vergangenen Jahr das von ihm einst geführte Unternehmen Groupe Métin verkauft. Das sorgte bei einigen Mitgliedern für Unruhe, allerdings sehen die Cecra-Statute nicht vor, dass der Präsident zugleich Unternehmer sein muss.

An seiner Seite stehen künftig: Schatzmeister und Vizepräsident Arnold Koopmans (BOVAG – Niederlande), der für Fabrikate zuständige Vizepräsident Peter Daeninck (Traxio – Belgien), der für den Nutzfahrzeugbereich zuständige Vizepräsident Renaud Vauleon (CNPA – Frankreich) und der für freie Werkstätten zuständige Vizepräsident Gerard ten Buuren (BOVAG – Niederlande).

Daeninck tritt die Nachfolge von ZDK-Geschäftsführerin Antje Woltermann an, die mit dem Ausscheiden des ZDK aus dem europäischen Händlerverband im vergangenen Jahr das Amt abgab. Zuvor haben bereits andere Verbände wie Faconauto (Spanien), Federauto (Italien) und NFDA (UK) dem Dachverband den Rücken gekehrt.

Zwei neue Cecra-Mitglieder

Dagegen konnte Cecra nun zwei neue Mitglieder präsentieren. Neben dem Scottish Motor Trade Association (SMTA) ist auch der Verband der Marken-Vertragshändler (VMH) dem europäischen Verband beigetreten.

Laut Pressemitteilung sprach Mehdi Hocine von der EU-Generaldirektion Grow (Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU) im Rahmen der Veranstaltung zum Thema „Konnektivität und automatisiertes Fahren in der EU“. Er hob hervor, dass die EU die Balance zwischen Datensicherheit und Datenzugang suche. Laut Hocine wolle die EU noch im laufenden Jahr, spätestens Anfang 2020 eine Studie zum Thema Datenzugang veröffentlichen. Sie soll konkrete Vorschläge beinhalten, die im Laufe des Jahres von weiteren EU-Gremien diskutiert werden.

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