Indimo China-Importeur will mit Elektroautos deutlich zulegen

Autor: Andreas Wehner

Indimo, der Importeur der chinesischen Marken BAIC und DFSK, bringt zum Jahresende mit dem Seres 3 sein erstes Elektroauto an den Start – und gleichzeitig eine neue Marke. Weitere Seres-Modelle sollen folgen und für Wachstum sorgen. Auch das bislang aus 180 Partnern bestehende Händlernetz will Geschäftsführer Uwe Jablonski vergrößern.

Die ersten Seres-Modelle sind auf dem Weg.
Die ersten Seres-Modelle sind auf dem Weg.
(Bild: Indimo)

Die Indimo GmbH, die Fahrzeuge der chinesischen Automarken BAIC und DFSK vertreibt, sieht sich trotz der Corona-Krise gut unterwegs. „Wir haben unsere Umsatzziele erreicht“, sagte Geschäftsführer Uwe Jablonski im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Die Partner des Importeurs seien kleine Autohäuser mit engem persönlichen Kundenkontakt. Da habe der Lockdown keine so große Rolle gespielt wie vielleicht bei größeren Fabrikaten, glaubt Jablonski. In diesem Jahr wird Indimo nach Auskunft des Geschäftsführers 1.500 bis 1.800 Fahrzeuge verkaufen. Im kommenden Jahr sollen es deutlich mehr werden.

Große Hoffnungen setzt der Importeur auf die kommenden Modelle der Elektroauto-Marke Seres, die zum gleichen Konzern gehört wie DFSK. Noch in diesem Jahr geht der Seres 3 an den Start, die ersten 200 Fahrzeuge sind unterwegs. Kunden können die Fahrzeuge ab Dezember kaufen. Mitte des kommenden Jahres soll mit dem Seres 5 ein größeres Modell nach Deutschland kommen.

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Redakteur Newsdesk Automotive