Neue China-Marke So startet Xpeng auf dem deutschen Markt

Von Andreas Wehner 4 min Lesedauer

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Ab 1. Mai sind die ersten beiden Modelle des chinesischen Elektroauto-Start-ups Xpeng bei deutschen Händlern erhältlich. Das Ziel, zum Start zehn Händler mit 20 Standorten am Netz zu haben, hat das Team um Geschäftsführer Markus Schrick schon übertroffen.

Der Auftritt von Xpeng beim Event zum offiziellen Marktstart ist recht selbstbewusst.(Bild:  Wehner - VCG)
Der Auftritt von Xpeng beim Event zum offiziellen Marktstart ist recht selbstbewusst.
(Bild: Wehner - VCG)

Es ist ein durchaus selbstbewusster Auftritt: Ein mehrere Meter hoher Xpeng-Schriftzug prangt an einem Bürogebäude in Dreieich bei Frankfurt. Darunter ist eine Flotte von Elektro-SUVs und Limousinen aufgereiht. Das chinesische Start-up verkündet dort seine Strategie zum Markteintritt in Deutschland. Nach Skandinavien und den Niederlanden nimmt Xpeng jetzt den hiesigen Markt ins Visier.

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Ab Mai verkauft das Start-up sein Flaggschiff-SUV G9 sowie die Limousine P7 in Deutschland. Dabei setzt Xpeng auf das klassische Vertragshändler-System. Das Ziel, mit zehn Partnern und 20 Standorten zu starten, hat das Team um Deutschland-Geschäftsführer Markus Schrick bereits überschritten. „Inzwischen haben zwölf Partner unterschrieben, die 24 Standorte betreiben wollen. Mit weiteren acht sind wir in fortgeschrittenen Gesprächen“, berichtet Schrick. So soll das Netz schon bald auf über 40 Standorte anwachsen.