Autohandel Der Lockdown killt die Stimmung

Autor: Jakob Schreiner

Die fast durchweg geschlossenen Verkaufsräume zehren bei Autohausbetreibern immer mehr an den Nerven. Das verraten die aktuellen Zahlen aus der Befragung für den Branchenindex. Dieser ist demnach im Januar auf den tiefsten Wert seit dem ersten Lockdown gefallen.

Vorerst bis in den März hinein müssen die meisten Verkaufsräume in Autohäusern noch geschlossen bleiben.
Vorerst bis in den März hinein müssen die meisten Verkaufsräume in Autohäusern noch geschlossen bleiben.
(Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Die Erwartungen in der Kfz-Branche trüben sich immer weiter ein. Der Indexwert der Vertragspartner ist im Januar 2021 um sechs Punkte auf jetzt 86 gefallen, der der freien Werkstätten um fünf auf 84 Punkte. Dieses Ergebnis liefert die Januar-Befragung für den Branchenindex (BIX) von Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK), BBE Automotive und »kfz-betrieb«. Die Werte sind die schlechtesten seit der Auswertung im April 2020, die vom ersten Corona-Lockdown geprägt war.

Die Verantwortlichen der meisten Kfz-Betriebe befürchten, dass sich am Negativtrend in den einzelnen Geschäftsfeldern auch im laufenden Monat nichts ändern wird. Schließlich werden die meisten Händler auch im gesamten Februar ihre Verkaufsräume nicht öffnen dürfen. Doch nicht nur im Verkauf ist die Lage kritisch. Insbesondere auch im sonst so stabilen Servicegeschäft rechnen viele sogar mit einer Verschlechterung. Nicht zuletzt deshalb hatte unter anderem das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe von der Politik eine Perspektive für die Branche gefordert.

Über den Autor

 Jakob Schreiner

Jakob Schreiner

Fachredakteur Ressort Service & Technik