Gefahren

Der neue BMW 5er kommt Ende des Jahres

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Das ist in der Welt der Elektroautos – abgesehen von sehr sportlichen und teuren Modellen wie dem Porsche Taycan und dem Audi E-tron GT – eigentlich beispiellos. Die Spreizung zwischen den Komfort-Modi und dem Sportmodus ist groß, mit beiden Einstellungen lässt sich gut leben.

Fahrerassistenzsysteme: Einstufung als „Level 2“-Modell

So viel Freude es macht, den i5 ohne spürbare Eingriffe zu fahren: Er ist mit seinen Assistenzsystemen auch bestens auf eine schrittweise autonomer werdende Zukunft vorbereitet, obwohl er immer noch als „Level 2“-Modell eingestuft ist.

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Mit optischen und Radar-Systemen ausgestattet, umfasst die Palette von Systemen einen äußerst leistungsfähigen „Highway Assistant“, der es dem Fahrer erlaubt, die Hände dauerhaft vom Lenkrad zu nehmen, solange er aufmerksam bleibt (was das Auto genau beobachten kann).

Die Fahrspurwechsel können automatisiert werden, und wenn der BMW einen Spurwechsel vorschlägt, genügt es, in die jeweilige Richtung zu schauen, um den Vorgang einzuleiten; es ist keine manuelle Eingabe oder ein Sprachkommando nötig. Dieses Steuern per Blickrichtung ist faszinierend, wenn auch vielleicht etwas beunruhigend: Noch nie kam ein Auto so nah daran, die Gedanken des Fahrers zu lesen.

Das Head-up-Display enthält im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern keine Pfeile, die sich im Raum vor- und zurückbewegen. BMW sagt, diese Funktion ließe sich nicht in der gewünschten Qualität realisieren. Bei anderen Fahrzeugen neigen die Pfeile nämlich je nach Fahrbahnoberfläche zum Vibrieren. Dafür gibt es eine Augmented-Reality-Funktion in der Instrumentierung, bei der kamerabasierte Echtzeitbilder überlagert werden.

E-Version mit bis zu 582 Kilometer Reichweite

BMW spricht noch nicht über die regulären Motoren. Aber wir gehen davon aus, dass es Dieselversionen geben wird, mindestens einen Vierzylinder namens 520d und einen Sechszylinder namens 540d.

Aber auch Benziner mit vier und sechs Zylindern – und, basierend auf dem Sechszylinder-Ottomotor, einen Plug-in-Hybrid werden sich vermutlich im Portfolio wiederfinden. Der M5 wird seinen V8 wohl behalten, der reguläre Achtzylinder verschwindet allerdings zugunsten des stärksten i5. Und es wird auch wieder Touring-Varianten geben.

Der i5 eDrive 40 wird im optimistischen WLTP-Zyklus wohl bis zu 582 Kilometer Reichweite schaffen, während für den i5 M60 xDrive 516 Kilometer erwartet werden. Das ist für Elektroautos nicht schlecht, obwohl die Dieselversionen bei ähnlichem Fahrstil wohl locker doppelt so weit kämen.

Ein neuer „Max Range“-Modus kann die Reichweite im Bedarfsfall noch deutlich strecken, allerdings zu Lasten von Leistung und Komfort. Dieser Modus wird in Zukunft auch in anderen BMW-Modellen eingeführt, genau wie die neuesten Assistenzsysteme.

Marktstart im Oktober

Das Design bleibt evolutionär, am auffälligsten sind die neuen, vertikalen Tagfahrlichter vorne und die zwei horizontalen Streifen am Heck, die an die Signatur der koreanischen Nobelmarke Genesis erinnern. Das Cockpit wird durch das neue, gebogene Display geprägt, das mit kantigen Grafiken operiert. Der Look polarisiert, prägt aber bis auf Weiteres alle neuen BMW-Modelle.

Beruhigend, dass der Rest des Fahrzeugs immer noch wie ein 5er aussieht, sich wie ein 5er anfühlt und auch so fährt – und zwar wie der bis dato beste 5er überhaupt. Das Auto wird am 23. Mai enthüllt und im Oktober eingeführt – zu Preisen, die deutlich über 50.000 Euro beginnen dürften.

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