MG-Rückruf Der ZS reißt Grenzwerte

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Das MG-SUV könnte mit überhöhten Stickoxid-Emissionen unterwegs sein. Daher erhalten nun weltweit über 110.000 ZS eine Neu-Kalibrierung der Motorsteuerung.

MG muss die Halter ihres Top-Sellers ZS einbestellen. (Bild:  Rosenow – VCG)
MG muss die Halter ihres Top-Sellers ZS einbestellen.
(Bild: Rosenow – VCG)

Beim MG ZS mit Ottomotor aus dem Bauzeitraum 5. Dezember 2020 bis 19. Februar 2024 könnten die Stickoxid-Emissionen außerhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegen. Aus diesem Grund ruft der Hersteller laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) weltweit 113.637 Einheiten zurück, davon 1.460 in Deutschland.

Die Partnerwerkstätten führen ein Software-Update der Motorsteuerung durch. Es werde „eine überarbeitete Kalibrierung bereitgestellt, um die NOx-Emissionen zu korrigieren und sicherzustellen, dass sie innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegen“, kündigt das KBA an. Die Behörde überwacht die Durchführung der Maßnahme, die unter dem internen Code „RE003“ läuft.

Wie schon Anfang Juni ließ die MG-Pressestelle eine Anfrage zur Maßnahme unbeantwortet.

Für Kunden gibt das KBA eine Hotline-Nummer an: sie lautet 0800 - 5777 222.

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