Neuzulassungen Deutscher Pkw-Markt bricht um mehr als ein Drittel ein

Von Andreas Wehner Andreas Wehner

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Die deutschen Kunden würde gern mehr Autos kaufen. Aber aufgrund der Halbleiterkrise gibt es einfach zu wenige. Dementsprechend schlecht entwickelten sich die Neuzulassungen. Doch es gab auch im Oktober Fabrikate mit Zuwächsen.

Der Automarkt in der Schweiz erholt sich nur langsam.
Der Automarkt in der Schweiz erholt sich nur langsam.
(Bild: Wehner/»kfz-betrieb«)

Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland sind im Oktober aufgrund der Chipkrise um 34,9 Prozent zurückgegangen. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch mitteilte, wurden im Oktober knapp 179.000 Fahrzeuge neu registriert. Von Januar bis Oktober waren es insgesamt 2,2 Millionen. Das entspricht nach zehn Monaten einem Minus von 5,2 Prozent.

Der Grund für den Rückgang sind die Produktionsengpässe aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit von Elektronikchips. „Wir befinden uns gerade auf dem Höhepunkt der Krise“, sagt Peter Fuß, Autoexperte beim Beratungsunternehmen EY. „Vor allem im Volumensegment zeigen sich die massiven Folgen des Mangels an Bauteilen“, so Fuß.