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Deutschland-Aus für den Fiat 124

Autor / Redakteur: sp-x / Viktoria Hahn

Der Mazda MX-5 verliert einen Konkurrenten und zugleich nahen Verwandten: Fiat nimmt den 124 hierzulande aus dem Programm. Die Zukunft des Roadsters ist ungewiss.

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Der Fiat 124 Spider ist in Deutschland nicht mehr zu haben.
Der Fiat 124 Spider ist in Deutschland nicht mehr zu haben.
(Bild: Fiat)

Fiat nimmt den Roadster 124 Spider in Deutschland vom Markt. Neuwagen sind bereits nicht mehr bestellbar, Händler verkaufen jedoch noch den Bestand ab. Die Produktion für andere Märkte läuft laut dem italienischen Hersteller weiter; gebaut werden der Fiat und sein Tuning-Ableger von Abarth in Japan, wo auch der technisch eng verwandte Mazda MX-5 vom Band läuft.

Die 124er-Modelle von Fiat sind seit 2016 auf dem Markt. Weltweit wurden seitdem rund 40.000 Einheiten verkauft, 7.400 davon in Deutschland. Fiat bewertet die Modelle als Erfolg, in Europa sei man hinter dem Mazda die Nummer zwei im Segment. Allerdings ist die Roadster-Sparte auf der Angebotsseite inzwischen winzig.

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Wie es mit dem 124 weiter geht, wollte Fiat auf Nachfrage nicht kommentieren, der Produktionsvertrag mit Mazda laufe auf jeden Fall weiter. Eine Rückkehr auf den deutschen Markt ist nicht ausgeschlossen, kann aber als unwahrscheinlich gelten. Interessenten sollten daher schnell zuschlagen. Im Internet werden Modelle mit Tageszulassung für teilweise deutlich weniger als 19.000 Euro angeboten. Der offizielle Listenpreis startet bei 25.000 Euro.

Der 124 könnte dabei nicht das einzige Fiat-Modell bleiben, dass es hierzulande bald nicht mehr zu erwerben gibt. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass sich die Italiener in Europa aus dem kompletten A-Segment zurückziehen wollen. Das würde das Ende für den Fiat 500 und den Fiat Panda bedeuten.

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