»kfz-betrieb« Auto-Check: Fiat Grande Panda Elektro Die Reisegöttin und die Physik

Von Dr. Martin Achter 3 min Lesedauer

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Der Fiat Panda in neuer Generation ist gewachsen – und vielseitig: Benziner, Mildhybrid oder Elektroauto. Wir haben die E-Variante des Klassikers im Alltag getestet. Eine tolle Kiste? Ja, auch in neuester Auflage. Aber der Kistencharakter hat seinen physikalischen Preis.

Seinem Konzept getreu ist der Fiat Grande Panda als BEV ein sehr brauchbares Stadtauto.(Bild:  Mauritz – VCG)
Seinem Konzept getreu ist der Fiat Grande Panda als BEV ein sehr brauchbares Stadtauto.
(Bild: Mauritz – VCG)

Der Grande Panda ist eine kantige Angelegenheit. Das kastige Retro-Design zitiert bewusst die erste Generation des Fahrzeugs von 1980, wirkt dabei aber selbstbewusst. Mit 3,99 Metern Länge ist der Grande kein Winzling mehr, aber auch kein Riese. Keine fahrende Schrankwand, eher ein fahrendes Sideboard – charmant eckig, mit Charakter. Fiat-Logo und Panda-Schriftzug tauchen dabei an vielen Stellen auf: an Türen innen wie außen, an der Heckklappe. Wer Markenidentität mag, wird bedient.

Im Inneren setzt Fiat auf einen ungewöhnlichen Mix. Überwiegend Plastik und Stoff, dazu – in der Topversion „La Prima“ – echtes Bambus etwa am Handschuhfach. Ein Detail, das überrascht und gefällt. Weniger überzeugend: das Klavierlack-Plastik rund um den Gangwahlhebel. Es wirkt anfällig für Kratzer und zeigt Fingerabdrücke sofort. Die Displayformen sind übrigens dem historischen Fiat-Werk „Lingotto“ in Turin nachempfunden, auf dessen Dach eine Teststrecke mit Steilkurve liegt. Solche Details machen den Grande Panda sympathisch.