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Dirkes eröffnet neuen Mitsubishi-Standort

| Autor: Christoph Baeuchle

Mitsubishi gehört 2018 zu den Gewinnern am deutschen Markt. Davon profitieren auch die Händler. Nun baut die Automobilgruppe Dirkes die Zusammenarbeit mit der japanischen Marke aus und eröffnet einen neuen Standort – weitere nicht ausgeschlossen.

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Die Dirkes-Automobilgruppe verkauft nun auch in Köln-Kalk Mitsubishi-Modelle.
Die Dirkes-Automobilgruppe verkauft nun auch in Köln-Kalk Mitsubishi-Modelle.
(Bild: Dirkes Automobilgruppe)

Die Dirkes-Automobilgruppe baut die Zusammenarbeit mit Mitsubishi Motors Deutschland aus: In Köln-Kalk hat sie einen neuen Standort eröffnet. Nach Frechen und Köln-Ehrenfeld ist dies bereits der dritte Mitsubishi-Standort der Gruppe.

Seit Anfang des Jahres verkauft der Händler in Kalk die Fahrzeuge der japanischen Marke. „Wir planen für das laufenden Jahr einen Absatz von rund 100 Autos“, so Stefan Gabriel, Vertriebsleiter und Prokurist der Automobilgruppe Dirkes. Insgesamt will die Gruppe 2019 rund 600 Mitsubishi verkaufen.

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Am Standort Kalk profitiert der Händler von seinen Voraussetzungen. Mit den Marken Fiat und Fiat Professional sowie Suzuki war er auf der rechten Rhein-Seite ohnehin schon aktiv. Zudem bot er seinen Kunden bereits einen Mitsubishi-Service an. Das erleichtert den Start mit dem Verkauf. Ein eigener Mitsubishi-Verkäufer soll nun den Diamant auf der „Schäl Sick“ zum Leuchten bringen.

„Mitsubishi hat sich unter der Emil-Frey-Gruppe sehr gut entwickelt“, lobt Gabriel. Davon hat auch sein Unternehmen profitiert. Seit mehr als 40 Jahren ist es mit Mitsubishi verbunden.

Die positive Entwicklung spiegeln die Zahlen wieder. Wie schon Ende vergangenen Jahres aus Händlerkreisen zu erfahren war, lag die durchschnittliche Händlerrendite bei 2,8 Prozent. Hinzu kam ein starkes Wachstum beim Absatz: Mit einem Plus von mehr als 17 Prozent auf knapp 51.000 Einheiten gehört Mitsubishi 2018 zu den Marken mit der besten Performance in Deutschland. Kein Wunder also, dass man aus dem Händlernetz fast nur zufriedene Stimmen hört.

Outlander PHEV und Eclipse Cross im Fokus

Den Fokus legt die Dirkes-Gruppe auf die regionale Marktbearbeitung. Erste Kampagnen hat sie bereits gemeinsam mit einer Marketingagentur gestartet. Dabei stehen beispielsweise der Outlander Plug-in-Hybrid, der von der staatlichen Förderung und der vergünstigten Dienstwagenbesteuerung profitiert, sowie der Eclipse Cross im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Nach der überarbeiteten Preispositionierung des Eclipse Cross kommt das Modell gut an. „Die Verfügbarkeit passt“, betont Gabriel. Ab März bietet Mitsubishi das Sport-Coupé nicht nur als Benziner, sondern auch als Diesel an. Für beide Varianten gibt es ein Automatikgetriebe.

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