Eclipse Cross soll Mitsubishi 12.000 Einheiten bescheren

Marktstart Ende Januar geplant

| Autor: Christoph Seyerlein

Der Mitsubishi Eclipse Cross startet Ende Januar bei 21.990 Euro.
Der Mitsubishi Eclipse Cross startet Ende Januar bei 21.990 Euro. (Bild: Seyerlein / »kfz-betrieb«)

Schon bald wird es in Deutschland ein neues Mitsubishi-Modell im Straßenbild zu sehen geben. Die Verschiffung der ersten Einheiten des Eclipse Cross nach Europa ist bereits gestartet, die Händler können hierzulande mit ihren Bestellungen beginnen. Der offizielle Verkaufsstart für das neue Coupé-SUV der Japaner soll Ende Januar 2018 erfolgen, der Startpreis wird bei 21.990 Euro liegen. Für Mitsubishi wird der Eclipse Cross ein „extrem wichtiges Auto“, betonte Kolja Rebstock, Geschäftsführer der Mitsubishi Motors Deutschland GmbH, am Rande der Händlerpräsentation des Fahrzeugs.

Die Erwartungshaltung des deutschen Importeurs an das erste komplett neue Auto von Mitsubishi seit dem Space Star, den es in Japan schon seit 2012 gibt, ist hoch: „Wir wollen 12.000 Einheiten vom Eclipse Cross im Jahr 2018 verkaufen“, kündigte Rebstock vor gut 300 deutschen Vertragspartnern an. Das Auto solle maßgeblich dazu beitragen, die aktuelle Erfolgsgeschichte der Marke fortzuschreiben. Im laufenden Jahr zählt Mitsubishi in Deutschland mit einem Absatzplus von 22,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu den absoluten Gewinnern auf dem Automarkt. Bis zum Jahresende will das Fabrikat hierzulande rund 47.000 Neuwagen verkaufen, nach neun Monaten steht Mitsubishi laut Kraftfahrt-Bundesamt bei 35.307 Einheiten. „Und nächstes Jahr wollen wir mit dem Eclipse Cross dann noch eine Schippe drauflegen“, sagte Rebstock.

Mitsubishi Eclipse Cross: Markantes Japan-SUV

Um weiter zu wachsen, will Mitsubishi das Händlernetz in Deutschland engmaschiger gestalten. Derzeit gibt es hierzulande rund 400 Unternehmer, die das Fabrikat vermarkten. „Wir haben noch 10 bis 15 Open Points, die wir im kommenden Jahr schließen wollen“, sagt Rebstock.

Die Markteinführung des Eclipse Cross plant Mitsubishi Deutschland in zwei Stufen. Die ersten Modelle sollen Ende Januar 2018 an Bestandskunden gehen. „Schließlich warten viele von ihnen schon mehrere Jahre auf ein neues Modell von Mitsubishi“, erklärt Vertriebsleiter Jens Schulz. Ab „Februar oder März“ will Mitsubishi dann aber mit dem Auto zunehmend Neukunden erobern. „Wir peilen für den Eclipse Cross eine Eroberungsquote von rund 70 Prozent an“, sagt Schulz. Dabei wollen die Japaner einigen Konkurrenten im C-SUV-Segment Marktanteile streitig machen, beispielsweise Nissan Qashqai, Kia Sportage, Toyota C-HR, Seat Ateca oder Ford Kuga.

Um die Partner beim Verkauf des Autos vom Start weg zu unterstützen, wird der Eclipse Cross von Beginn an Teil des „3x3 Vertriebsprogramms“ und erhält vom Importeur die gleiche Förderung wie der ASX und der Outlander. Schulz rief die Händler dazu auf, sich an die von Mitsubishi Deutschland vorgesehene Preisgestaltung zu halten und gerade im Internet nicht zu Dumpingpreis-Angeboten zu greifen.

Der Eclipse Cross reiht sich ein

Mitsubishi will mit dem neuen Modell weiter vom anhaltenden SUV-Boom profitieren. Schon jetzt entfallen in Deutschland rund 60 Prozent des Mitsubishi-Absatzes auf die beiden SUV-Modelle Outlander und ASX, mit dem Eclipse Cross dürfte sich dieser Anteil weiter erhöhen. Sorgen, dass das neue Auto eher bestehende Kunden von den beiden anderen SUV-Modellen im Portfolio wegziehen könnte, als neue zu erobern, macht sich der Importeur nicht. „Der Eclipse Cross passt optimal zwischen ASX und Outlander. Er bietet mehr Platz als der ASX, ist gleichzeitig aber sportlicher als der Outlander. Wir sind uns sicher, dass es da keine größere Kannibalisierung geben wird“, sagt Rebstock.

Zum Marktstart wird es den Mitsubishi Eclipse Cross mit einem 1,5-Liter-Turbobenziner mit 120 kW/163 PS geben. Zur Wahl stehen ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine CVT-Automatik. Im Laufe des Jahres 2018 soll dann eine 2,2-Liter-Allrad-Dieselvariante mit Achtgang-Automatik folgen. Das Auto steht auf der gleichen Plattform wie der Outlander und könnte daher prinzipiell auch mit einem alternativen Antrieb ausgestattet werden. Einige Händler hatten zuletzt bei der Mitsubishi-Partnerverbandstagung die Hoffnung geäußert, dass für das Auto schon möglichst bald ein Plug-in-Hybrid zur Verfügung stehen könnte, aktuell stellt der Hersteller aus Japan diese Variante jedoch noch nicht in Aussicht. „Der Plug-in-Hybrid Eclipse Cross wird früher oder später auf jeden Fall kommen“, gibt sich Rebstock zuversichtlich.

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