Fahrzeugaufbereiter glänzen bei Poliermeisterschaft

Autor: Jakob Schreiner

Der Bundesverband Fahrzeugaufbereitung feierte Ende September sein zwanzigjähriges Bestehen. Neben der Poliermeisterschaft gab es für die Besucher Praxistipps von Ausstellern und Rednern sowie Informationen über Weiterbildungsmöglichkeiten.

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Juliane Lange, Firma Albrecht & Grimm, bei der Poliermeisterschaft.
Juliane Lange, Firma Albrecht & Grimm, bei der Poliermeisterschaft.
(Bild: BFA)

Der Bundesverband Fahrzeugaufbereitung (BVA) feierte Ende September in Rothenburg an der Fulda sein zwanzigjähriges Jubiläum. Die Poliermeisterschaft im Rahmen der Veranstaltung konnte Sascha Grobe (Firma Car-Cosmetich, Roth) für sich entscheiden. Hinter ihm folgte auf Platz zwei Daniel Kampmann (Firma D&M Clean UG, Neresheim). Der dritte Rang ging an Juliane Lange (Firma Albrecht & Grimm, Leipzig).

Die Teilnehmer mussten zwei präparierte Flächen auf den schwarzen Autos hologrammfrei zum Glänzen bringen. Die Jury, bestehend aus BFA-Präsident Markus Herrmann, Detlef Eickholz von Koch-Chemie und HWK-Dozent Holger Knauth bewerteten das Ergebnis.

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Neben der Meisterschaft gab es für die Teilnehmer der Jubiläumsveranstaltung Informationen rund um das Thema der Fahrzeugaufbereitung. So referierte unter anderem Mirko Albrecht, der seit 1994 in der Branche tätig ist. Der Geschäftsführer von Albrecht & Grimm aus Leipzig beschäftigt mittlerweile 150 Mitarbeiter. Sein Erfolgsrezept fußt darauf, nicht nur Autohäuser als Kunden für sich zu gewinnen. Er bietet seine Dienstleistungen auch Fahrzeugherstellern, Bus-, Straßenbahn- und Taxiunternehmern sowie Fuhrparkleitern von Flotten aus der Lebensmittel- und Medizinbranche an. „Damit sind wir unabhängig von einem Autohaus, das sonst den Preis drücken könnte“, erklärt Albrecht.

Als weiterer Referent informierte Christoph Stein von der Handwerkskammer Hannover über Fortbildungsangebote für Fahrzeugaufbereiter. Besonders der Erhalt kleinerer Betriebe sei ihm und dem Verband wichtig. Neben den fachlichen Kompetenzen liege deshalb der Fokus auch auf einem Angebot rund um das Unternehmertum. „Betriebe müssen sich mit Themen wie Existenzgründung, kaufmännischen Themen, Arbeitsrecht, Betriebswirtschaft, Gefährdungsanalyse oder Gesundheitsschutz auseinandersetzen.“ Stein gab dazu einen Überblick über die Anbieter für Aus- und Weiterbildung sowie die moderne Struktur der Wissensvermittlung.

Der BFA ist seit 1997 aktiv und versucht, über ein Anforderungsprofil für Fachbetriebe der Fahrzeugaufbereitung einen Mindeststandard zu etablieren. So sollen Autohäuser und private Autobesitzer qualitativ hochwertig arbeitende Betriebe auf den erste Blick erkennen. Seit 2010 bietet der Verband dazu in Kooperation mit der Handwerkskammer Hannover die Ausbildung zum „Zertifizierten Fahrzeugaufbereiter“ an.

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Fachredakteur Ressort Service & Technik