Das ist kein Wunder, hat er doch nicht nur doppelt so viele Zylinder und Hubraum, sondern mit 320 Newtonmetern auch das höchste Drehmoment unter den 1,6-Liter-Dieseln auf dem Markt. Den Verbrauch gibt Fiat mit 4,5 Litern im NEFZ-Durchschnitt an; bei den Testfahrten waren es rund 5,8. Er besitzt die zweite Generation der sogenannten Multijet-Einspritzung, die bis zu acht Spritzphasen pro Verbrennungstakt realisieren kann.
Ebenso wie der Zweizylinder-Ottomotor besitzt der Diesel Sechsganggetriebe und Start-Stopp-System. Mit seiner guten Laufkultur und der bärigen Durchzugskraft empfielt er sich als ideale Motorisierung, wenn man den 500 L eher auf langen Strecken nutzen will.
Drehmomentstarker Diesel als Alternative
Die beiden 105-PS-Varianten des Fiat 500 L kommen im März auf den Markt und kosten ab 18.500 (Twinair) bzw. 19.800 Euro (Multijet). Fiat erwartet von den beiden Motoren einen Anteil von jeweils einem Viertel an den Verkäufen des 500 L. Diese hätten sich übrigens seit dem Marktstart vor fünf Monaten mit bereits 38.000 Exemplaren erfreulich entwickelt, teilte das Unternehmen in Cannes mit.
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