Ford Edge Vignale: Das gewisse Plus an Luxus

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Der Edge ist serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet. Dieser verteilt das Drehmoment nach Bedarf stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse. In Intervallen von 16 Millisekunden messen Sensoren, ob zwischen den Rädern und der Fahrbahn Schlupf entsteht. Ebenso schnell kann das System bis zu 100 Prozent des Drehmoments an Vorder- oder Hinterräder verteilen.

Weil die Antriebskraft immer genau dann und dort bereitsteht, wo sie benötigt wird, erzielt die Ford-Version nach Angaben von Wolfgang Kopplin gegenüber permanenten Allradantriebs-Systemen deutlich günstigere Verbrauchs- und damit auch Emissionswerte. Als Zugfahrzeug darf der Edge bis zu 2,2 Tonnen schwere gebremste Hänger (bei maximal acht Prozent Steigung) an den Haken nehmen, die Stützlast beträgt 90 Kilogramm.

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Die für die Ausstattungsversionen „Sport“ und „Vignale“ serienmäßige Adaptiv-Lenkung passt die Lenkübersetzung jeweils den Verkehrsbedingungen an. Im Stadtverkehr verbessert sie die Manövrierbarkeit des Fahrzeugs, auf Landstraßen sorgt sie für ein präzises und agiles Ansprechen auf Lenkbefehle, bei Autobahnfahrt unterstützt sie den Geradeauslauf. Die Adaptiv-Lenkung interagiert mit der elektro-mechanischen EPAS-Lenkunterstützung und der Fahrdynamik-Regelung Torque Vectoring Control.

Moderne Assistenz-Systeme

Ford führt auch beim neuen Edge den Pre-Collision-Assist mit Fußgängererkennung ein. Das System erkennt potenzielle Fahrzeugkollisionen und hilft aktiv bis zu einer Geschwindigkeit von 180 Kilometer pro Stunde, diese zu vermeiden. Wird eine wahrscheinliche Kollision erkannt, erfolgt eine visuelle und akustische Warnung. Das Bremssystem wird vorbereitet. Reagiert der Fahrer auch weiterhin nicht, bremst das System automatisch mit voller Bremskraft. Zu den weiteren Highlights der Edge-Ausstattung zählen außerdem die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, der programmierbare Fahrzeugschlüssel und die sensorgesteuerte Heckklappe.

Ein Sicherheitsgewinn ist die neue Frontkamera mit Split View-Technologie dar. Sie verbessert die Übersicht an schlecht einsehbaren Kreuzungen und beim Verlassen enger Parklücken, indem sie den Querverkehr durch ein 180-Grad-Kamerasystem im Fahrzeugbug erfasst.

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