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Ford Focus: Rückruf für knapp 10.000 Einheiten

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Christoph Seyerlein

Bei relativ frisch gebauten Modellen des Ford Focus kann ein Bruch eines Bolzens im Umlenkmechanismus des Pedals zum Verlust der Bremsfähigkeit führen.

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Kurz nach der Auslieferung müssen viele Ford-Focus-Modelle in die Werkstatt.
Kurz nach der Auslieferung müssen viele Ford-Focus-Modelle in die Werkstatt.
(Bild: Ford)

Kurz nachdem sie in Saarlouis vom Band gerollt sind, ruft Ford in Deutschland knapp 10.000 Einheiten des Focus schon wieder zurück. Ursache ist eine mangelhafte Gelenkschraube am Bremspedal, die zwischen 19. Oktober und 8. Dezember des vergangenen Jahres verbaut wurde.

„Unter bestimmten Umständen kann ein Defekt dazu führen, dass die Schraube bricht und in der Folge die Bremsleistung des Fahrzeugs abnimmt“, erläuterte ein Sprecher der Ford-Werke GmbH das mögliche Risiko. Im entsprechenden Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts ist von einem „Verlust der Bremsfähigkeit“ die Rede.

Ford-Vertragshändler prüfen dem Sprecher zufolge zunächst das Datumsetikett auf dem Bremspedal. Gehört es zu einer bestimmten Charge, nimmt die Werkstatt das Drehmoment der Gelenkschraube des Bremspedals unter die Lupe. Entspricht es nicht den Spezifikationen, erfolgt der Einbau eines neuen Bremspedals – einschließlich Gelenkschraube. Der Aktionscode des Rückrufs lautet „18U33“.

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 Niko Ganzer

Niko Ganzer

Freier Journalist