Forster: Jaguar/Land-Rover-Palette erweitern

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Seit rund vier Monaten wird bei Land Rover im britischen Gaydon mit Hochdruck an einem Nachfolger gearbeitet, der 2014 kommen dürfte. Carl-Peter Forster: „Der Wagen wird einen Rahmen bekommen, um so stark im Gelände zu sein, wie der jetzige. Zudem darf er nicht zu teurer werden und muss sich einfach reparieren lassen.“

Nicht nur beim Defender gibt es ein volles Lastenheft. Auch die anderen Land-Rover-Modelle sollen von Grund auf neu gemacht werden. Der jüngst vorgestellte kleine Range Rover Evoque als Einstieg in die Range-Rover-Liga ist dabei nur der Anfang.

Freelander kommt als Siebensitzer

Gerade der Land Rover Freelander soll kleiner, leichter und deutlich variabler werden. Eine Version mit sieben Sitzen scheint beschlossene Sache.

Dagegen sollen die großen Modelle Range Rover, Range Rover Sport und Land Rover Discovery in erster Linie mächtig abspecken und pro Modell mit Aluminium- und Leichtbaukomponenten mehrere hundert Kilo leichter werden.

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Nicht nur das erlauchte Königshaus soll sich zukünftig in den weichen Ledersesseln von Jaguar und Land Rover räkeln. Kunden, die heute noch bei den Premiumherstellern aus Deutschland ein Zuhause finden, sollen sich kurzfristig für die nunmehr indischen Automobilmarken begeistern können. Die weltweiten Verkaufszahlen der beiden Marken sollen sich auf mindestens 300.000 Fahrzeuge pro Jahr steigern lassen.

Doch nicht nur bei Jaguar und Land Rover hat Carl-Peter Forster derzeit alle Hände voll zu tun; jettet ununterbrochen hin und her zwischen England und Indien. Schließlich gilt es auch Tata Motors auf den anderen Märkten fit zu machen. Seit der Vorstellung des Billigautos Tata Nano sind mehr als 50.000 Fahrzeuge verkauft worden.

Tata Nano kommt auch nach Europa

Mittelfristig plant Tata hier 250.000 Fahrzeuge jährlich. „Der Nano ist erst einmal dafür gedacht, die Leute in Indien vom Motorrad auf ein Auto zu bekommen. Europa steht für uns hier nicht im Vordergrund“, so Forster. Er räumt aber ein, dass der Tata Nano als Billigauto auch nach Europa kommen soll – in zwei bis drei Jahren.

Auch den chinesischen Markt wollen Jaguar / Land Rover mehr in den Fokus rücken. „Wir müssen in China wachsen“, erläutert Tata-Motors-Chef Forster, „aber die Chinesen erwarten im eigenen Land auch lokalen Einkauf und Entwicklungen.“

Aber eine Produktion in China selbst scheint nur noch eine Frage der Zeit, um Einfuhrzölle und rechtliche Restriktionen zu umgehen. Eine Wiederbelebung des ehemaligen Jaguar-Luxusablegers Daimler ist nach aktuellem Stand jedoch kein Thema.

Aber es gibt ja auch sonst genug zu tun. Carl-Peter Forster: „In jedem Fall ist die Zeit sehr spannend für uns. Es passiert sehr viel.“

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