Personalie Frank Jürgens gibt Führung von Skoda Auto Deutschland ab

Andreas Grimm

Nach fünf Jahren verlässt Frank Jürgens Skoda Auto Deutschland. In seiner Amtszeit hat sich die andauernde Aufwärtsentwicklung des Fabrikats fortgesetzt. Zum Abschied steuert der Importeur auf eine neue Bestmarke hin.

Frank Jürgens auf einer Tagung des Skoda-Partnerverbands: Der Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Auto Deutschland suchte den Kontakt mit dem Handel.
Frank Jürgens auf einer Tagung des Skoda-Partnerverbands: Der Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Auto Deutschland suchte den Kontakt mit dem Handel.
(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Bei Skoda Auto Deutschland geht einmal mehr eine Phase personeller Kontinuität zu Ende. Nach fünf Jahren an der Spitze des Importeurs scheidet Frank Jürgens mit dem Ende seiner regulären Amtszeit zum 31. August aus dem Unternehmen aus und geht im Rahmen einer konzerninternen Regelung in Ruhestand. Auch viele seiner Vorgänger – zuletzt Imelda Labbé – hatten den Importeur über längere Zeiträume geführt.

Unter Jürgens Führung hatte Skoda das seit Anfang der 1990er Jahre anhaltende Absatzwachstum in Deutschland – abgesehen vom Coronajahr 2020 – kontinuierlich fortgesetzt. Skoda erhöhte in dieser Zeit den Marktanteil auf dem deutschen Markt von 5,6 Prozent im Jahr 2016 auf zuletzt 6,2 Prozent. Im Jahr 2019 übersprang die Zahl der Neuzulassungen erstmals die Marke von 200.000 Einheiten in Deutschland. Im vergangenen Jahr fiel der Rückgang der Neuzulassungen deutlich geringer aus als im Gesamtmarkt. Derzeit belegt Skoda den fünften Platz im Ranking der verkaufsstärksten Automarken in Deutschland. Bleibt es dabei, würde der Importeur eine neue Bestmarke erreichen.