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Frankfurter Messe steigert Umsatz

Autor / Redakteur: dpa / Jens Rehberg

Die Messe Frankfurt hat ihre Geschäfte im fast abgelaufenen Jahr 2019 ausgebaut. Unterdessen ist immer noch nicht klar, wo die nächste IAA stattfinden wird.

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(Bild: Mesago Messe Frankfurt)

Die Messe Frankfurt hat ihre Geschäfte im fast abgelaufenen Jahr 2019 ausgebaut. Der Umsatz kletterte um 2 Prozent auf 733 Millionen Euro, wie das Unternehmen von Stadt und Land Hessen am Dienstag mitteilte. Der Jahresüberschuss wuchs nach vorläufigen Zahlen von gut 50 Millionen auf 54 Millionen Euro. In diesem Jahr wurden 420 Veranstaltungen mit rund 99.000 Ausstellern unter dem Dach der Messe gezählt.

Das Unternehmen will die IAA nach dem Besuchereinbruch bei der letzten Veranstaltung im September weiter in Frankfurt halten. Gemeinsam mit dem Veranstalter, dem Verband der Automobilindustrie (VDA), und der Stadt will man ein neues Konzept für die Autoschau erarbeiten.

Kritik gab es der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zufolge im Aufsichtsrat der Messegesellschaft an ihrem Vorsitzenden, dem Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Er engagiere sich persönlich nicht ausreichend für die IAA, indem er beispielsweise einen wichtigen Präsentationstermin beim VDA in Berlin nicht wahrnehme. Feldmann erklärte dazu, dass er die Zuständigkeit dem Wirtschaftsdezernenten Markus Frank (CDU) zuweise.

Der Messevertrag zwischen dem Veranstalter und dem VDA ist ausgelaufen. Der Verband hat die nächste IAA Pkw daher deutschlandweit ausgeschrieben. Die bislang in Frankfurt beheimatete Veranstaltung müsse sich von einer Automesse in eine umfassende Mobilitätsplattform wandeln. An der Ausschreibung beteiligen sich laut Verband bereits die Städte Berlin, München, Frankfurt, Köln, Hamburg und Stuttgart. Mit weiteren Bewerbern sei man im Gespräch. Eine Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen.

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