Freie Sicht trotz Maskenpflicht

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Leicht und leise

Der große Nachteil dieser guten Filtrierung und des relativ dichten Sitzes sind jedoch ein großer Widerstand beim Ein- und Ausatmen durch das dichte Gewebe des Filtermediums. Masken mit Ventil erleichtern das Ausatmen bereits deutlich, eine weitere Steigerung des Tragekomforts bringt eine aktive Entlüftung. Der Anwender befestigt den wiederverwendbaren Ventilator der Masken des Anbieters ITools mit einem codierten Bayonettanschluss an der Einwegmaske.

Der abwischbare Ventilator ist wasser- und staubdicht gemäß IP53. Er wiegt 19 Gramm und gibt im Betrieb ein kaum hörbares Summen von sich. Mit einem kleinen Tastschalter kann ihn der Anwender ein- oder ausschalten. Der Hersteller verspricht 300 Ladezyklen des integrierten Akkus. Eine Ladung reicht laut I-Tools für vier Stunden Dauerbetrieb – und der Akku ist über Micro-USB von jedem Smartphonelader in 1,5 Stunden wieder aufgeladen.

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Die Maske im Test

Die Firma I-Tools hat der Redaktion ein Testmuster zur Verfügung gestellt. Das lästige Beschlagen einer Sehhilfe wird tatsächlich stark reduziert, und der Komfortgewinn für den Anwender durch die trockenere und kühlere Luft im Ventilatorbetrieb ist deutlich spürbar. Das Geräusch des Lüfters ist wahrnehmbar, aber nicht störend, das zusätzliche Gewicht fällt nicht auf.

Die Redaktion konnte die angegebene Akkulaufzeit nachvollziehen, auch die angegebene Ladezeit erwies sich als zutreffend. Bei einem absehbaren Dauereinsatz über acht Stunden sollte sich der Anwender überlegen, einen zweiten Ventilator anzuschaffen.

Bezugsquellen

Die CE-zertifizierten Einwegmasken sind separat in 10er-Packungen in den Schutzstufen FFP2 und FFP3 erhältlich. Den Miniventilator bietet I-Tools sowohl in einem Starterset für 60 Euro als auch einzeln zum Nachkaufen an. Eine einzelne Maske kostete bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie netto circa zwei Euro (FFP2) oder fünf Euro (FFP3), für den Ventilator verlangen die Onlineshops von beispielsweise Baywa oder Möwius etwa 40 Euro.

Das Bezugsquellennetz wird laut dem Anbieter sukzessive ausgebaut. Leider sind die Masken zurzeit nicht lieferbar. Laut deutschem Vertrieb scheint der in Singapur ansässige Produzent die Ware vollständig im heimischen Markt abzusetzen.

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 Ottmar Holz

Ottmar Holz

Redakteur Service und Technik