BMW-Rückruf Frisch gebaute Autos benötigen Kontrolle der Gurtstraffer

Von Niko Ganzer

Vor allem in europäischen Ländern müssen etwa 27.000 Exemplare diverser BMW- und Mini-Baureihen (vor Auslieferung) kontrolliert werden. In Deutschland befinden sich bereits 3.000 Fahrzeuge in Kundenhand.

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Auch der X2 mit dem Modellcode „F39“ aus dem Bauzeitraum 11. Januar bis 3. März ist von der Maßnahme betroffen.
Auch der X2 mit dem Modellcode „F39“ aus dem Bauzeitraum 11. Januar bis 3. März ist von der Maßnahme betroffen.
(Bild: BMW)

Ein neuer Rückruf im Hause BMW findet laut einem Konzernsprecher nicht weltweit statt, sondern nur in der EU und in weiteren Ländern mit ECE-Typspezifikation. In Deutschland seien potenziell 5.609 Fahrzeuge betroffen, sagte er auf Anfrage. „Davon befinden sich bereits 3.029 in Kundenhand.“

Der Grund für die Abweichung ist das junge Alter der Fahrzeuge, denn sie liefen ausnahmslos in diesem Jahr vom Band. Konkret geht es um BMW 3er (Modellcode: G20), 3er Touring (G21), M3 (G80), 4er Gran Coupé (G26), Z4 (G29), X1 (F48), X2 (F39) und 2er Gran Tourer (F46), um Mini 5-Türer (F55), Clubman (F54), Cabrio (F57) und Countryman (F60), sowie um den BMW i3 (i01) aus dem Bauzeitraum 11. Januar bis 3. März.

Noch keine Angaben zur Reparaturdauer

„Der Mikrogasgenerator innerhalb des Gurtstraffers der vorderen Sicherheitsgurte wurde möglicherweise nicht nach Spezifikationen gefertigt“, begründete der Sprecher den Rückruf. Dies könne bei einem schweren Unfall die Rückhaltefunktion beeinträchtigen. Zur Dauer des Werkstattaufenthalts, der aus einer Kontrolle und gegebenenfalls Austausch des Gurtstraffers besteht, konnte er noch keine Angaben machen.

Die Aktion trägt je nach Marke unterschiedliche interne Codes: „0072430200“ (BMW), „0072440200“ (Mini) oder „0072450200“ (BMW i). Sie startete Mitte März und ist nach unseren Informationen insgesamt für etwa 27.000 Einheiten relevant. „Bis dato sind uns keine Unfälle zu diesem Sachverhalt bekannt“, betonte der Sprecher abschließend.

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