Fuchs: Standorte ab 2020 CO2-neutral

Autor Steffen Dominsky

Der weltweit größte unabhängige Schmierstoffkonzern setzt ein Zeichen für den globalen Klimaschutz. Die Reduzierung bzw. der Ausgleich von Kohlendioxidemissionen ist Teil der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsentwicklung.

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Fuchs möchte ab kommendem Jahr CO2-neutral sein.
Fuchs möchte ab kommendem Jahr CO2-neutral sein.
(Bild: Fuchs)

Ab 2020 sollen die 58 Fuchs-Standorte weltweit CO2-neutral sein – vom Energieverbrauch in der Produktion bis hin zu Verbrauchsmaterialien in der Verwaltung, verspricht das Mannheimer Familienunternehmen. Um die Neutralität in Sachen Kohlendioxidemissionen bereits ab dem kommenden Jahr umzusetzen, wird Fuchs seine bis dahin noch nicht vermiedenen CO2-Emissionen durch Kompensationsmaßnahmen ausgleichen.

Dies möchte das Unternehmen mithilfe qualitativ hochwertiger Klimaschutzprojekte erreichen, die vor allem den Ausbau erneuerbarer Energien fördern. Die Projekte werden nach international anerkannten Zertifizierungsstandards wie z. B. dem Gold-Standard und von renommierten Organisationen wie den Vereinten Nationen akkreditiert, freigegeben und kontrolliert. Die Validierung der Projektergebnisse in Bezug auf die erzielten CO2-Einsparungen sollen unabhängige Prüfinstanzen wie der TÜV verifizieren.

Mittelfristig will Fuchs die Kompensationsleistungen sukzessive zurückfahren und dafür seinen Versorgungsanteil an regenerativen Energien erhöhen sowie weiter in die Energieeffizienz seiner Standorte investieren. Langfristig strebt das Unternehmen an, seinen Kunden CO2-neutrale Produkte zu verkaufen.

Auch Lieferanten müssen mitziehen

Dies setzt allerdings voraus, dass es künftig von seinen Lieferanten mit CO2-neutralen Rohstoffen beliefert wird. Nur dann kann Fuchs als CO2-neutrales Schmierstoffunternehmen seinen Kunden auch CO2-neutrale Schmierstoffe aus CO2-neutraler Produktion anbieten.

Zusätzlich haben sich die Mannheimer im vergangenen Monat als offizieller Unterstützer der „Allianz für Entwicklung und Klima“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) angeschlossen. Die Mitglieder in diesem Bündnis, das Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung verbindet, streben perspektivisch Klimaneutralität an, indem sie CO2-Emissionen vermeiden, reduzieren und kompensieren.

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