Suchen

Gefahren: Kia Ceed Sportswagon

| Autor: Andreas Wehner

Die zweite Karosserievariante der neuen Ceed-Generation steht schon bei den Kia-Händlern. Und weil es in Kürze einen sportlicher positionierten Shooting Brake gibt, konzentrieren sich die Koreaner beim Ceed Sportswagon auf echte Kombi-Tugenden.

Firmen zum Thema

Der Kia Ceed Sportswagon kostet mindestens 16.990 Euro.
Der Kia Ceed Sportswagon kostet mindestens 16.990 Euro.
(Bild: Kia)

Seit Ende September steht der Ceed Sportswagon bei den deutschen Kia-Händlern. Der Kombi ist die zweite von mindestens vier Karosserievarianten der aktuellen Kompaktwagen-Generation. Und er bekommt schon in Kürze Konkurrenz aus dem eigenen Haus. Den mit dem angekündigten neuen Proceed bieten die Koreaner ab Januar einen Shooting Brake an, der zwar nicht ganz soviel Laderaum bietet, dafür aber sportlicher aussieht und höher motorisiert und ausgestattet ist.

Der Sportswagon ist dagegen ganz als Lademeister ausgelegt. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Kombi nicht nur 9,5 Zentimeter länger, sondern auch 2 Zentimeter breiter geworden. Bei gleichbleibendem Radstand haben die Entwickler den Frontüberhang verkürzt und dafür den Hecküberhang deutlich verlängert.

Kia Ceed Sportswagon: Konzentration auf Kombi-Tugenden
Bildergalerie mit 13 Bildern

Das sorgt für deutlich mehr Platz im Kofferraum: Der neue Ceed Sportswagon bietet mit einem Volumen von 625 Litern 97 Liter mehr als der Vorgänger – und 230 mehr als der Fünftürer. Damit schlägt der Ceed den Klassenbestseller VW Golf Variant um 20 Liter. Wer die dreigeteilte Rückbank komplett umlegt, kann den Gepäckraum auf bis zu 1.694 Liter erweitern. Das geht übrigens per Knopfdruck vom Kofferraum aus.

Kofferraum öffnet automatisch

Für Ordnung sorgt das optional erhältliche Gepäckraumtrennsystem auf Schienen. Die Heckklappe öffnet auf Wunsch sensorgesteuert. Man muss sich einfach mit dem Schlüssel in der Tasche hinter dem Auto befinden und ein paar Sekunden still halten - und schon schwingt die Klappe auf.

Doch nicht das Laden ist komfortabler geworden. Im Fond wuchs sowohl die Schulter- als auch die Knie- und Beinfreiheit. An den Sitzen gibt es bei Kia schon lange nichts zu mäkeln. Auch im neuen Ceed sitzt man sowohl vorne als auch hinten bequem. Praktisch für Fahrer und Beifahrer: Die Vordersitze sind nicht nur beheizbar, sondern je nach Ausstattung auch belüftet.

In Ausstattung und Motorisierung orientiert sich der Sportswagon am Fünftürer. Den Innenraum dominiert ein bis zu acht Zoll großes Display in der Mittelkonsole, darunter befinden sich gut sortiert die Schalter für die Navi-/Infotainmentsteuerung und die Fahrzeugbedienung.

Jede Menge Assistenten

An Assistenten spart Kia nicht. Serienmäßig sind ein Frontkollisionswarner mit Notbremsassistent, ein aktiver Spurhalteassistent, ein Fernlichtassistent und ein Müdigkeitswarner an Bord. Auf der Optionenliste steht unter anderem ein Stauassistent. Er fährt im Stop-and-Go automatisch wieder an und ermöglicht teilautonomes Fahren bis Tempo 130. Allerdings müssen die Hände am Lenkrad bleiben. Ebenfalls gegen Aufpreis parkt der Ceed automatisch ein oder wechselt die Spur. Auch ein Querverkehrswarner und eine Verkehrszeichenerkennung sind erhältlich.

(ID:45569258)

Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«