Ford-Nutzfahrzeuge Händler überwachen den Zustand der Flotten

Von Julia Mauritz 6 min Lesedauer

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Ford-Pro-Europachef Hans Shep nennt es den wichtigsten Launch im vergangenen Jahrzehnt. Der Nutzfahrzughersteller bindet seine Händler in sein Ökosystem ein: Sie können jetzt den Zustand von vernetzten Flottenfahrzeugen überwachen und bei Bedarf aktiv einen Servicetermin anbieten.

Das Freiburger Autohaus Ernst + König, das zu den 16 Pilothändlern von „Dealer Uptime Services“ gehört, überwacht den technischen Zustand der Fahrzeuge seiner Flottenkunden.(Bild:  Mauritz – VCG)
Das Freiburger Autohaus Ernst + König, das zu den 16 Pilothändlern von „Dealer Uptime Services“ gehört, überwacht den technischen Zustand der Fahrzeuge seiner Flottenkunden.
(Bild: Mauritz – VCG)

Als reiner Lieferant von Nutzfahrzeugen sieht sich Ford Pro schon lange nicht mehr – und genau dieser Ansatz dürfte einer der Faktoren sein, warum die Marke ihren Marktanteil von 11,6 Prozent im Jahr 2021 auf 18 Prozent im Jahr 2025 steigern konnte. Unter dem Ford-Pro-Dach ist schrittweise ein ganzheitliches System entstanden, das ein Hauptziel hat: Die Betriebszeiten der Gewerbekunden und Flotten zu maximieren. Denn das sei die wichtigste Währung im Nutzfahrzeuggeschäft, unterstreicht der neue Ford-Pro-Direktor für die DACH-Region Wilhelm Buchmüller. „Am Ende zählt für unsere Kunden nur eines: dass ihr Fahrzeug fährt, wenn sie es brauchen. Alles, was wir entwickeln, ordnet sich diesem einen Ziel unter“, sagt der Ford-Pro-Manager.

Mit „Dealer Uptime Services“ ist nun ein neuer zentraler Baustein hinzugekommen, der sich speziell an kleinere Flotten richtet, die von ihrem regionalen Ford-Partner betreut werden. Ford-Pro-Europachef Hans Shep spricht dabei gar vom wichtigsten Launch im vergangenen Jahrzehnt. Konkret stellt Ford Pro seinen Nutzfahrzeug-Händlern kostenlos eine neue Software zur Verfügung, die es ihnen ermöglicht, auf Basis der per Modem übertragenen Fahrzeugdaten den technischen Zustand ihrer Kundenflotte zu überwachen.