Hella Gutmann: Mega Macs – was sonst?

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Er ist ein Inbegriff in Sachen Fahrzeugdiagnose: der Name Gutmann. Mittlerweile bietet Hella Gutmann Solutions eine breite Palette an Geräten und Softwareanwendungen an.

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Die neuesten Kreationen aus dem Hause HGS: der Mega Macs 42 SE und die entsprechende PC-Anwendung.
Die neuesten Kreationen aus dem Hause HGS: der Mega Macs 42 SE und die entsprechende PC-Anwendung.
(Foto: Hella Gutmann)

Seit fast 20 Jahren ist der Name „Mega Macs“ in Sachen Fahrzeugdiagnose eine erfolgreiche Größe. Neben dem einstigen Topprodukt Mega Macs 55 und dem aktuellen Pendant Mega Macs 66 bietet das Ihringer Unternehmen Hella Gutmann Solutions (HGS) eine wachsende Zahl kleiner Gerätevarianten an. Selbst das kleinste vollwertige Diagnosegerät der Familie, der Mega Macs 42 SE, kann die Werkstatt zum Flashen von Steuergeräten einsetzen. Die Bedienung: Am Fahrzeug das DT-VCI-Modul einstecken und mit dem Handheldtester kabellos z. B. die Fahrzeug-Identifikation über die VIN, das Lesen/Löschen von Fehlercodes, Parameterdarstellungen, Stellgliedtests, Codierungen, Grundeinstellungen oder Service-Rückstellungen durchführen. Das Ganze soll nach Herstellerangaben bei zirka 35.000 Fahrzeugmodellen klappen.

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Und für die, die sich eine günstigere und weniger umfangreiche Anwendung wünschen – z. B. für die Fahrzeugannahme oder den Gebrauchtwagencheck, bietet Hella Gutmann die Software Mega Macs PC an. Mit ihr können Anwender ihren Werkstatt-PC oder -Laptop zum Servicemodul aufrüsten. Die Bedienung erfolgt auf einer Mega-Macs-typischen Oberfläche. Die Kommunikation mit dem Fahrzeug erfolgt, wie beim 42 SE, kabellos über das Funk-VCI.

Das Topmodell, der Mega Macs 66, bietet ein sogenanntes Echtzeit-Reparaturkonzept – der Anwender erhält umgehend nach der Fehlerspeicherabfrage Lösungsvorschläge genannt, die nach Wahrscheinlichkeit gelistet sind. Das Gerät kann bei Bedarf mit dem Abgastester GM3 zu einer vollständigen Komplettstation erweitert werden. Das Diagnose-Flaggschiff mit Touchscreeen lässt sich soft- und hardwareseitig über Einschubmodule erweitern/ergänzen. Dies beinhaltet auch ein professionelles Oszilloskop und die Niederdruck-Messfunktion. Die Bedienung dieser Messtechnik ist in die Software des Testers eingebunden. D. h. das Gerät führt den Anwender wie auch bei der Diagnose sicher durch den Prozess. Weitere Informationen finden Sie hier.

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