Helmut Peter folgt Holger Schade an die Spitze des Kfz-Landesverbands Thüringen

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Doris Pfaff

Das Thüringer Kfz-Gewerbe hat einen neuen Präsidenten. Der Landesverband wählte Helmut Peter als Nachfolger für den scheidenden Holger Schade. Die Wahl musste wegen Corona als Briefwahl stattfinden.

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Amtsübergabe in Thüringen: Helmut Peter (links) erhält von Holger Schade das Lenkrad des Kfz-Landesverbands.
Amtsübergabe in Thüringen: Helmut Peter (links) erhält von Holger Schade das Lenkrad des Kfz-Landesverbands.
(Bild: Holger Zietz)

An der der Spitze des Kfz-Landesverbands Thüringen steht nun Helmut Peter als Präsident und Nachfolger für Holger Schade. Im Amt des Vizepräsidenten wurde Uwe Crüger, Obermeister der Innung Weimarer Land, bestätigt.

Schade hatte seit 2013 das Amt des Präsidenten inne und sich nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Wahl gestellt. „Holger Schade hat dem Landesverband in der Öffentlichkeit zu mehr Glanz und Anerkennung verholfen“, lobte Landesgeschäftsführer Dietmar Hoffmann.

Der frischgebackene Präsident Helmut Peter ist geschäftsführender Gesellschafter der Autohaus Peter-Gruppe mit 24 Standorten in Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und nicht neu im Landesverband.

Seit 2014 ist Peter Vorstandsvorsitzender der BFC in Northeim und setzt sich für die Belange des beruflichen Nachwuchses in der Kfz-Branche ein. Vor kurzem ist er in den ZDK-Vorstand kooptiert worden. „Ich sage, was ich denke – damit müssen dann andere auch auskommen.“ Und Peter betonte, auch die Meinung der anderen hören zu wollen. Deshalb wolle er nun jede Thüringer Innung bei ihren anstehenden Versammlungen besuchen, um über die Arbeit des Landesverbands zu berichten, aber auch vor Ort zu erfahren, ob es Probleme gibt.

„Ein Großteil unserer Mitglieder hat eine stabile Situation“

Zur Situation des Thüringer Landesverbands und seiner Betriebe, erklärte Schade bei seiner Verabschiedung er, dass auch sie von weltweiten Pandemie gezeichnet sei. „Aber wir konnten wenigstens weiter in den Betrieben arbeiten“, skizzierte Holger Schade die Situation. Während andere Branchen den Betrieb vollständig einstellen mussten, waren die Werkstätten des Kfz-Gewerbes in Thüringen geöffnet. Die boomende Baubranche sorgte bei den Servicebetrieben allerdings für normale Auftragseingänge. „Ein Großteil unserer Mitglieder hat eine stabile Situation“, sagte Schade. Die zwar herausfordernd, aber kaum einer stehe mit dem Rücken an der Wand. Die individuelle Mobilität habe durch Corona einen Aufschwung erfahren, nun gelte es die Situation zu gestalten, so Schade.

In Thüringen fand Landesverbandsversammlung in der „Corona-Zeit“ in mittels einer Webkonferenz statt. Die zu fassenden Beschlüsse waren vorab schriftlich an die Innungen versandt worden, die Abstimmung erfolgte dann in der Video-Konferenz. Einzig die Wahl zum Präsidenten erfolgte als Briefwahl und wurde während der Versammlung ausgezählt. Helmut Peter hatte im Vorfeld eine geheime Wahl zur Bedingung gemacht, „sonst wäre ich nicht angetreten“, sagte Peter.

Der Landesverband Thüringen vertritt rund 1.000 Betriebe und zählt rund 2.000 Auszubildende.

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