Honda HR-V: Beschädigter Kabelbaum kann Kurzschluss auslösen

29.219 Halter weltweit betroffen

| Autor: Niko Ganzer

6.500 Einheiten des Honda HR-V müssen in die deutschen Vertrags-Werkstätten.
6.500 Einheiten des Honda HR-V müssen in die deutschen Vertrags-Werkstätten. (Bild: Honda)

Honda bittet in Deutschland knapp 6.500 Halter des Modells HR-V in die Vertragswerkstatt. Bei den Kompakt-SUVs mit Handschaltung und Ottomotor besteht die Gefahr von Kurzschlüssen und in Folge der Ausfall von Scheibenwischer, elektrischer Feststellbremse oder gar des Motors. Das Erstanschreiben der Kunden erfolge voraussichtlich in diesem Monat, kündigte ein Sprecher von Honda Deutschland gegenüber »kfz-betrieb« an.

„Bei der Montage des Kabinenkabelbaums wurde der Karosserie-Kabelbaumclip beschädigt. Dies führte dazu, dass der Fahrgastraum-Kabelbaum den dynamischen Dämpfer des Getriebes berühren kann. Dadurch könnte der Kabelbaum beschädigt und ein Kurzschluss verursacht werden“, erklärte er weiter. Die Fahrzeuge verließen zwischen September 2014 und April 2018 das Werk.

An ihnen führt der Honda-Partner eine Überprüfung des Kabinenkabelbaums und des Kabelbaumclips durch, um die entsprechende Reparatur zu ermitteln. Details nannte der Sprecher nicht. Die weltweit 29.219 betroffenen Halter müssen aber wohl für einen ganzen Tag auf ihr Fahrzeug verzichten. Die Durchführung des Rückrufs „6CH“ ist über das Honda-Serviceportal „MaRIS Pay&Go“ nachvollziehbar.

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