Neues Elektroauto Hyundai Ioniq 5 kommt ab 41.900 Euro

Autor: Andreas Wehner

Das erste Modell auf Hyundais neuer E-GMP-Plattform kommt im Sommer auf den Markt. Es bietet viel Platz, lädt schnell und punktet mit viel Technik. Wer will, kann sich bereits ein limitiertes Sondermodell reservieren.

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Der Hyundai Ioniq 5 ist ab 41.900 Euro erhältlich. Nach Abzug der aktuellen E-Auto-Förderung bleiben 32.330 Euro.
Der Hyundai Ioniq 5 ist ab 41.900 Euro erhältlich. Nach Abzug der aktuellen E-Auto-Förderung bleiben 32.330 Euro.
(Bild: Hyundai)

Hyundai hat mit dem Ioniq 5 am Dienstag das erste Modell seiner neuen Submarke vorgestellt. Das Elektro-SUV ist gleichzeitig das erste Auto der Koreaner auf der neuen E-GMP-Plattform, die speziell für batterieelektrische Autos entwickelt wurde. Der Konkurrent des VW ID 4 kostet mindestens 41.900 Euro. Zieht man die E-Auto-Prämie ab, bleiben 32.330 Euro. Der Marktstart des Ioniq 5 ist für den Sommer angekündigt. Die ersten Fahrzeuge werden nach Auskunft von Hyundai-Deutschland-Geschäftsführer Jürgen Keller Ende der ersten Jahreshälfte 2021 ausgeliefert.

Das Auto soll mit viel Platz sowie jeder Menge Technik punkten. Ersteres haben die Entwickler durch den langen Radstand geschafft. Er beträgt drei Meter. Das ist mehr als beispielsweise Hyundais nicht in Deutschland erhältliches Top-SUV Palisade bietet. Das schafft nicht nur für den nötigen Raum für die Batterie, sondern sorgt auch für viel Platz im Innenraum.

Hyundai Ioniq 5: Start in eine neue Ära
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Dort wollten die Entwickler einen Wohlfühlraum schaffen, der „ein Wohnzimmer außerhalb des Zuhauses“ sein soll. Dazu beitragen soll einerseits die klare, schnörkellose Gestaltung, andererseits die in hellen, warmen Farbtönen gehaltenen Oberflächen. Hyundai verwendete dabei sowohl natürliche Materialien als unter anderem auch recycelten Kunststoff.

In 18 Minuten auf 80 Prozent geladen

Als eines der ersten Modelle auf dem Markt kommt der Ioniq 5 mit 800-Volt-Technologie. Das soll vor allem für schnelle Ladezeiten sorgen. Innerhalb von 18 Minuten können Ioniq-5-Fahrer ihr Auto am 350-kW-Schnellader von 10 auf 80 Prozent aufladen. Innerhalb von fünf Minuten lässt sich Strom für 100 Kilometer tanken.

Gleichzeitig dient der Ioniq 5 aber auch als Stromspeicher für externe Geräte. Dank „Vehicle-to-Load“-Funktion (V2L) lassen sich während der Fahrt oder im Stand beispielsweise E-Bikes, E-Scooter oder Notebooks mit 230-Volt-Wechselstrom laden. Dazu gibt es jeweils einen Anschluss im Innenraum und am Ladestecker an der Fahrzeugaußenseite.

Zwei Elektromotoren mit insgesamt bis zu 305 PS

Die E-GMP-Plattform ermöglicht es, Motoren sowohl hinten als auch vorne zu installieren. Dementsprechend gibt es den Ioniq 5 wahlweise mit Heckmotor oder in einer Allradvariante mit zusätzlichem Frontmotor. Zudem können Kunden zwischen einer 58-kWh- oder einer 72,6-kWh-Batterie wählen.

Die Topmotorisierung des Ioniq 5 bietet mit zwei Motoren eine Systemleistung von 225 kW/305 PS und ein Drehmoment von 605 Nm. In Verbindung mit der 72,6-kWh-Batterie beschleunigt diese Variante in 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit der 58-kWh-Batterie erreicht die Motorenkombination 173 kW/235 PS und schafft es in 6,1 Sekunden auf Tempo 100.

Die Variante mit nur einem Motor im Heck leistet in Verbindung mit der kleinen Batterie 125 kW/170 PS, mit dem größeren Akku sind es 160 kW/217 PS. Die letztgenannte Version kommt den Hyundai-Angaben zufolge mit einer Batteriefüllung 470 bis 480 Kilometer weit (nach WLTP). Diese maximale Reichweite des Ioniq 5 ist allerdings ein vorläufiger Wert, für die anderen Antriebsvarianten nennt der Hersteller noch keine Daten.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«