Hyundai stoppt Produktion in Tschechien

Autor: Andreas Wehner

Der Autobauer schließt ab Montag sein Werk im tschechischen Nosovice für zwei Wochen. Dort war erst Anfang März die Produktion des Hyundai Kona Elektro gestartet. Tschechien hatte zuvor den Notstand ausgerufen.

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(Bild: Hyundai)

Hyundai schließt vorübergehend sein Werk in Tschechien. Der Autobauer stoppt die Produktion in Nosovice ab Montag für zwei Wochen als präventive Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Infektionen unter den Beschäftigten sind nicht bekannt. Die Beschäftigten erhalten während der Betriebspause 70 Prozent ihres Durchschnittslohns. Tschechien hat den Notstand ausgerufen, ähnlich wie in anderen Ländern ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt und ein Großteil der Geschäfte geschlossen.

Erst Anfang März hatte Hyundai die Produktion des Kona Elektro in Nosovice gestartet. 30.000 Einheiten des Elektro-SUVs wollte Hyundai dort planmäßig in diesem Jahr bauen. Insgesamt hat das Werk, in dem ansonsten der i30 und der Tucson vom Band laufen, eine Kapazität von jährlich 300.000 Einheiten. 3.300 Mitarbeiter sind dort beschäftigt.

Neben Hyundai hatten bereits die VW-Tochter Skoda und das Gemeinschaftsunternehmen von Toyota und der französischen PSA-Gruppe, TPCA, Produktionspausen angekündigt. Aber auch im restlichen Europa schließen Autowerke vorrübergehend. So halten BMW, Daimler, Fiat Chrysler, PSA, der Volkswagenkonzern und Ford die Produktion an. In den USA wollen GM und Ford aussetzen und auch bei Tesla ist zunächst der Stecker gezogen.

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Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«