Innung Sachsen-West: Für die Zukunft gerüstet

Mitglieder wählten Michael Schneider zum neuen Obermeister

| Autor: Holger Zietz

Spitze der Kfz-Innung Sachsen-West, Chemnitz: Obermeister Michael Schneider (Mitte) mit seinen beiden Stellvertretern Heiko Haase (li.) und Bernd Talkenberger.
Spitze der Kfz-Innung Sachsen-West, Chemnitz: Obermeister Michael Schneider (Mitte) mit seinen beiden Stellvertretern Heiko Haase (li.) und Bernd Talkenberger. (Bild: Holger Zietz/»kfz-betrieb«)

Die Kfz-Innung Sachsen-West, Chemnitz ist für die Zukunft gewappnet: Sie will nicht nur im Frühjahr 2020 umziehen, sondern hat auch ein verjüngtes Vorstandsteam mit einem neuen Obermeister an der Spitze. Auf der Mitgliederversammlung gaben die Teilnehmer eine entsprechendes Votum ab.

Michael Schneider aus Plauen tritt die Nachfolge von Werner Pilz an, der nach dem plötzlichen Tod von Ingolf Metzler die Innung übergangsweise geführt hat. Schneider zur Seite stehen in den kommenden fünf Jahren Heiko Haase und Bernd Talkenberger als seine Stellvertreter. Die Innungsmitglieder wählten Heiko Pilz, Thomas Pfeiffer und Chris Schneider neu in den Vorstand. Und sie bestätigten Günter Schwarz, Peter Ebert und Karsten Leim in ihren Ämtern.

Obermeister Schneider kündigte an, einen Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Nachwuchsgewinnung sowie auf die Aus- und Fortbildung zu legen. Als Unternehmer habe er selbst vom Angebot der Innung profitiert, zum Beispiel von den betriebswirtschaftlichen Schulungen.

Die Innung betreibt in Altmitweida bei Chemnitz ihr eigenes Bildungszentrum. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, hat sie in den vergangenen Monaten rund 300.000 Euro in neue Schulungsräume und deren Ausstattung investiert. Zum März 2020 will die Innung nun ihre Geschäftsstelle in der Chemnitzer Innenstadt aufgeben und in das eigene Bildungszentrum ziehen.

Eine besondere Ehre wurde Werner Pilz noch zu teil: Mit seinem Ausscheiden aus dem Vorstand ernannte die Kfz-Innung ihn zum Ehrenobermeister. Für Pilz und die Kfz-Innung beginnt nun eine neue Ära: „Es war an der Zeit, den Vorstand zu verjüngen“, sagte er zum Abschied.

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