DAT Report 2026 Jeder Vierte fühlt sich schlecht beraten

Von Sophia Stepanova 1 min Lesedauer

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Der Zustand ihres Fahrzeugs ist den meisten Haltern wichtig, die Kosten jedoch auch. Der DAT-Report 2026 zeigt auf, wie sich das auf das Verhalten in der Werkstatt auswirkt.

Autofahrer achten bei Wartung und Reparatur stärken auf die Kosten. (Bild:  DAT Report)
Autofahrer achten bei Wartung und Reparatur stärken auf die Kosten.
(Bild: DAT Report)

Pkw-Halter verhalten sich bei Wartung und Reparatur ihrer Fahrzeuge zurückhaltender als noch vor einigen Jahren. Das geht aus den Ergebnissen des DAT-Reports 2026 hervor. Demnach gaben 58 Prozent der Befragten an, ihr Verhalten bezüglich Werkstattbesuchen im Vergleich zu vor ein paar Jahren geändert zu haben.

Über die Hälfte der Pkw-Halter hat ihr Verhalten bezüglich Werkstattbesuchen geändert.(Bild:  DAT)
Über die Hälfte der Pkw-Halter hat ihr Verhalten bezüglich Werkstattbesuchen geändert.
(Bild: DAT)

Während 90 Prozent der Befragten der technische und optische Zustand ihres Fahrzeugs wichtig ist, sind rund die Hälfte zunehmend unzufrieden mit der Kostenentwicklung in den Werkstätten. 43 Prozent von ihnen lassen nur noch das nötigste an ihrem Fahrzeug machen. Ein Drittel gab an, Arbeiten vermehrt selbst vorzunehmen oder Hilfe bei Bekannten zu suchen. 59 Prozent der Befragten können sich vorstellen, gebrauchte Teile zwecks Senkung der Reparaturkosten einbauen zu lassen.

Auch das Vertrauen in Werkstätten sinkt. Mehr als 40 Prozent der Halter bezweifeln die Notwendigkeit aller durchgeführten Arbeiten, ein Viertel fühlt sich bei Werkstattbesuchen nicht gut beraten. Durch die Unzufriedenheit der Kunden verändert sich auch ihr Verhalten bezüglich der Werkstätten. Viele suchen nach günstigeren Betrieben statt der eigenen Stammwerkstatt, ein Viertel holt Kostenvoranschläge mehrerer Werkstätten ein oder fragt nach Preisnachlässen. Die meisten Halter bleiben zwar stets bei demselben Betrieb, beschränken ihre Werkstattbesuche jedoch auf einen pro Jahr.

90 Prozent der Befragten sind ihrer Stammwerkstatt treu. (Bild:  DAT)
90 Prozent der Befragten sind ihrer Stammwerkstatt treu.
(Bild: DAT)

Die Autoren des Reports, Uta Heller und Martin Endlein, schätzen diese Entwicklung als riskant ein. Hinweise darauf liefern ihrer Einschätzung nach Berichte der Prüforganisationen, die zuletzt vermehrt Mängel an Fahrzeugen festgestellt haben. Als Gründe vermuten sie unter anderem Bequemlichkeit und Frustration über hohe Preise.

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