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Jeep: Ein Prozent Marktanteil im Visier

| Autor: Wolfgang Michel

Jeep feiert in diesem Jahr 75. Geburtstag. In all der Zeit hat die Marke viele Höhen und Tiefen erlebt. In den nächsten Jahren soll es ausschließlich aufwärts gehen.

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Jeep hat in diesem Jahr runden Geburtstag: Die Ursprünge reichen 75 Jahre zurück.
Jeep hat in diesem Jahr runden Geburtstag: Die Ursprünge reichen 75 Jahre zurück.
(Bild: Michel / »kfz-betrieb«)

2009 baute Jeep gerade einmal 300.000 Autos. 2015 waren es bereits 1,2 Millionen Einheiten. 2018 sollen weltweit über zwei Millionen Fahrzeuge die Werke verlassen. „Wir wissen, wo wir herkommen, wir wissen, wo wir mit der Marke Jeep hin wollen“, sagte Unternehmenssprecher Claus Witzeck im Rahmen einer Jubiläums-Presseveranstaltung in Wörth am Main.

Die Marke Jeep feiert in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag. Das Unternehmen hat im Juli 1941 den Grundstein für ein heute sehr populäres Fahrzeugsegment gelegt. Der Name Jeep steht für ganz viele Menschen als Synonym für Geländewagen oder auch SUVs schlechthin. Somit hat mittlerweile fast jeder Automobilhersteller einen Jeep im Programm.

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Während andere Fabrikate ursprünglich entweder nur Limousinen oder ausschließlich Sportwagen bauten, fertigen sie heute ganz selbstverständlich SUVs. Von Jeep wird es jedoch auch künftig nur Geländewagen geben. Das globale Wachstum der Marke soll jedoch nicht mehr so stark vom US-Markt beeinflusst werden. Der Hersteller wünscht sich Wachstum in allen internationalen Märkten.

Ein Prozent Marktanteil

Auf der 75-Jahre-Geburtstagsveranstaltung in Wörth am Main gab Jeep einen Ausblick, auf das, was in den nächsten Jahren auf die Händler und die Kunden zukommt. Los geht’s 2017 mit einem neuen Auto für das C-Segment. In Deutschland werden über 40 Prozent aller SUVs in diesem Segment verkauft. Derzeit bedient Jeep dieses Segment mit dem Modell Compass.

Im nächsten Jahr will der Hersteller zudem den neuen Wrangler präsentieren. „Die Ikone der Vergangenheit wird dann in die Zukunft transferiert, ohne das Ursprüngliche zu verlieren“, sagte Witzeck. Das Angebotsportfolio der neuen Wrangler-Baureihe soll dann auch eine Pick-up-Version beinhalten.

In zwei Jahren soll es zudem wieder einen siebensitzigen Jeep geben, ebenso einen neuen Grand Cherokee. Mit all diesen Neuerungen will die Marke bis Ende 2018 in Deutschland ein Prozent Marktanteil erreichen. Außerdem investiert das Händler- und Servicenetz derzeit kräftig in den neuen Markenauftritt. Künftig werden die Marken Alfa und Jeep gemeinsam unter einem CI-Händlerdach aber in getrennten Ausstellungsräumen präsentiert. Ziel ist es, den neuen Markenauftritt im deutschen Händlernetz bis Ende nächsten Jahres vollständig umgesetzt zu haben. Ein weiteres Ziel der Jeep-Netzentwickler in Deutschland ist, dass die Kunden zum Service nicht länger als 20 Minuten fahren. Um dies sicherzustellen, sind hierzulande noch einige Open Points zu besetzen.

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 Wolfgang Michel

Wolfgang Michel

Chefredakteur »kfz-betrieb«