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Jeep-Rückruf: Gasblasen im Bremssystem

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Eine problematische Bremssattelbeschichtung zeigt sich nach Mercedes nun auch bei Modellen des FCA-Konzerns. In Deutschland müssen deshalb die Modelle Cherokee und Compass in die Werkstätten.

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In Deutschland müssen 2.056 Jeep Cherokee und Compass in die Werkstätten.
In Deutschland müssen 2.056 Jeep Cherokee und Compass in die Werkstätten.
(Bild: Jeep)

Ein bereits von Mercedes bekannter Bremsen-Rückruf hat nun auch weltweit knapp 210.000 Dodge- und Jeep-Modelle vom Typ Journey, Caravan, Cherokee und Compass erwischt. Hierzulande fällt die Aktion „U86“ allerdings übersichtlich aus. „In Deutschland wurden 2.056 Fahrzeuge der Modelle Jeep Cherokee und Jeep Compass von der FCA Germany AG in Verkehr gebracht“, erklärte ein Sprecher des Importeurs auf Anfrage.

Das Problem ist bekannt: Die Chrombeschichtung auf den Kolben der hinteren Bremssättel liegt außerhalb der Spezifikation und kann zur Bildung von Gasblasen im Bremssystem führen. „In einigen Fällen kann das Bremspedal nach dem Fahrzeugstart einen erhöhten Bremspedalweg und/oder ein weiches Gefühl aufweisen“, beschrieb der Sprecher die möglichen Konsequenzen. Für die Entlüftung des Bremssystems sind in der Vertragswerkstatt etwas über 70 Minuten eingeplant. Die betroffenen Fahrzeuge liefen zwischen 17. März und 21. Juni 2018 vom Band.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist