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»kfz-betrieb« Auto-Check: Mercedes C 300d T-Modell

Autor: Wolfgang Michel

Mit 245 Diesel-PS, Allradantrieb und entsprechender Sonderausstattung fährt sich die C-Klasse teilweise wie von Geisterhand. Vollständig auf die Assistenzsysteme verlassen sollte man sich jedoch nicht.

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Unsere Testfahrten führten das aktuelle C-Klasse T-Modell unter anderem an den Ort seiner Weltpremiere zurück. Auf dem Weg nach Genf bot der allradangetriebene Mercedes C 300 einige Überraschungsmomente.
Unsere Testfahrten führten das aktuelle C-Klasse T-Modell unter anderem an den Ort seiner Weltpremiere zurück. Auf dem Weg nach Genf bot der allradangetriebene Mercedes C 300 einige Überraschungsmomente.
(Bild: Michel/»kfz-betrieb«)

Die C-Klasse ist weltweit die erfolgreichste Baureihe von Mercedes-Benz. Nach 415.000 Einheiten im Jahr 2017, lieferte der Hersteller im vergangenen Jahr 397.000 Limousinen und T-Modelle (Kombis) aus. China war 2018 für die C-Klasse sowohl der größte als auch der wachstumsstärkste Markt.

Aber auch für die Mercedes-Benz-Händler in Deutschland bleibt die C-Klasse das meistverkaufte Modell. 2018 verbuchte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 62.784 Einheiten, davon waren 24.425 mit einem Dieselmotor ausgestattet. 11.281 Fahrzeuge wurden als 4-Matic-Modell mit Allradantrieb ausgeliefert. Und wie lief es im ersten Quartal 2019 für die Baureihe? Weltweit vermeldete der Stuttgarter Autobauer für die im vergangenen Jahr modifizierte C-Klasse ein Absatzplus von 2,1 Prozent auf 105.708 Einheiten. In Deutschland weist das KBA von Januar bis März mit 15.993 Neuzulassungen (2018: 15.668) eine ebenfalls positive Absatzentwicklung aus.

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Erfreulich für den Hersteller und die Händler ist zudem die Entwicklung des Dieselanteils: Waren es im ersten Quartal 2018 nur noch 5.528 Einheiten, verzeichnet die KBA-Statistik von Januar bis März diesen Jahres neu zugelassene 6.671 Dieselmodelle.

Die fünfte Generation der C-Klasse feierte ihre Weltpremiere im März 2018 auf dem Automobilsalon in Genf. Seit Sommer vergangenen Jahres stehen die Limousinen und T-Modelle mit neuen Benzin-, Diesel- und Hybridmotoren bei den Mercedes-Benz-Händlern und den Niederlassungen des Daimler-Konzerns in Deutschland für Probefahrten parat.

Zurück zum Ort der Weltpremiere

Uns hat der Hersteller für Testfahrten eine Kombivariante mit Allradantrieb und Dieselmotor zu Verfügung gestellt. Konkret handelte es sich um ein T-Modell C 300d 4-Matic. Die erste Reise führte nach Genf und damit zurück an den Ort der Weltpremiere. Die Teststrecke Würzburg - Genf - Zürich - Würzburg bot wetter-, straßen- und verkehrstechnisch sämtliche Annehmlichkeiten bzw. Herausforderungen – für Auto und Fahrer.

Wie bei vielen anderen Facelifts auch veränderte sich die neue C-Klasse vor allem an der Fahrzeugfront. Ins Auge fallen sofort die neu gestalteten Scheinwerfer. Am Heck sind es die neuen Rückleuchten, die dem Auto ein modifiziertes Aussehen verleihen. Im Innenraum hat der Hersteller das Bedien- und Anzeigekonzept der S-Klasse übernommen. Unser Testwagen verfügte zudem über das optional erhältliche, volldigitale Instrumentendisplay mit drei wählbaren Anzeige- Modi (siehe Bildergalerie). Serienmäßig am Lenkrad befinden sich die sogenannten berührungssensitiven Touch Controls. Entfallen ist der bisher für Mercedes typische Tempomathebel am Lenkrad. Abstandsradar (Distronic) und Tempomat werden nun über Bedienelemente direkt am Lenkrad gesteuert.

Auch die Fahrassistenzsysteme sind beim neuen Modell auf einem höheren Niveau angekommen. In bestimmten Situationen kann das Auto teilautomatisiert fahren. Dafür nutzt die neue C-Klasse unter anderem Karten- und Navigationsdaten. Im Zusammenspiel mit den Assistenzsystemen passt das Fahrzeug die Geschwindigkeit vorausschauend an und reagiert automatisch auf Schildervorgaben. Ebenfalls an Bord sind Lenk-, Spurwechsel- und der Aktive Nothalt-Assistent.

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 Wolfgang Michel

Wolfgang Michel

Chefredakteur »kfz-betrieb«