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Kia-Rückruf: Niro als Nachzügler

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Die Aktion für den Bruder des Hyundai Ioniq ist nun ebenfalls aktenkundig. Bei weltweit knapp 73.600 Kompakt-SUV, davon 5.300 in Deutschland, besteht Kurzschlussgefahr.

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Nach dem Zwillingsbruder Hyundai Ioniq muss nun auch der Kia Niro in die Werkstatt.
Nach dem Zwillingsbruder Hyundai Ioniq muss nun auch der Kia Niro in die Werkstatt.
(Bild: Kia)

Nun hat auch Kia einen Rückruf für sein Kompakt-SUV mit (Plug-in-)Hybridantrieb bestätigt. Der Niro HEV und PHEV muss wegen Kurzschlussgefahr in die Vertragswerkstatt. Wie ein Sprecher von Kia Motors Deutschland auf Nachfrage betonte, gab es in diesem Zusammenhang aber bislang keine Personenschäden oder Unfälle. Seinen Worten zufolge müssen in Deutschland 5.313 Einheiten zur Überprüfung der Hochvolt-Relaiseinheit erscheinen. Bei Bedarf muss sie getauscht werden.

„Im ungünstigsten Fall kann durch einen erhöhten Widerstand an den Steckkontakten der beiden Hauptrelais das Risiko eines thermischen Schadens sowie eine erhöhte Brandgefahr bestehen“, sagte er. Die Abhilfemaßnahme im Rahmen der Aktion „181123“ dauert laut Hersteller maximal eine Stunde und betrifft alle bis 19. September 2017 produzierten Autos. Weltweit sind dies knapp 73.600, also deutlich mehr als bei Hyundai. Für den Zwillingsbruder Ioniq ist der Rückruf schon seit Februar bekannt.

(ID:46005539)

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist