Hyundai/Kia-Rückrufe Kombiinstrument und HV-Batterie

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

Eine Aktion für diverse Kia-Modelle kümmert sich um die verzögerte Anzeige sicherheitsrelevanter Infos im Cockpit. Außerdem: Ein bekanntes Problem mit dem Energiespeicher in Hyundai-Stromern ist nun auch für den Ioniq aktenkundig.

Tausende Ioniqs müssen hierzulande upgedatet werden.(Bild:  Hyundai)
Tausende Ioniqs müssen hierzulande upgedatet werden.
(Bild: Hyundai)

Signalstörungen im Steuergerät des Kombiinstruments in verschiedenen Kia-Modellen können dazu führen, dass die Einheit unnötig in einen Überhitzungsschutz wechselt. „Die Anzeige des Kombiinstruments reagiert während der Fahrt verzögert“ erläutert das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die möglichen Folgen und kündigt damit gleichzeitig einen Rückruf für weltweit rund 175.000 Einheiten verschiedenster Baureihen an. Auf Deutschland entfallen über 5.800 Autos.

Sollte die Anzeige während der Fahrt vorübergehend dunkel bleiben, würden Tachometer, Reifendruckwarnung und Kontrollleuchten nicht angezeigt. Dadurch steigt das Unfallrisiko, obwohl die grundlegenden Systemfunktionen laut Hersteller nicht beeinträchtigt sind. Das fällige Softwareupdate kann entweder over the air oder in einer Vertragswerkstatt aufgespielt werden.

Das KBA listet folgende Baureihen als betroffen auf: EV3, EV4, K4, EV5, K5, PV5, EV6, K8, EV9, Carnival, Sorento, Sportage und Tasman. Sie liefen den Angaben zufolge zwischen 24. Juni und 18. Dezember des vergangenen Jahres vom Band. Die Aktionscodes lauten „261026“, „260S06“, „260S35“ und „261M08“. Fragen hierzu beantwortet die Kundenhotline unter der Rufnummer 0800 - 777 3044.

Auch von der Schwestermarke Hyundai gibt es einen Rückruf mit der internen Kennung „61D018“ zu vermelden. Er passt zur bereits vermeldeten Aktion für den Kona EV. Nun geht es um den Ioniq in der Stromer-Variante. Bei Fahrzeugen aus dem Produktionszeitraum 18. Juni 2019 bis 26.Juli 2022 kann es ebenfalls zu erhöhter Brandgefahr durch Spannungsdifferenzen zwischen den einzelnen Zellen der Hochvoltbatterie kommen. Etwas über 30.000 Einheiten erhalten eine Aktualisierung des Batterie-Management-Systems, davon rund 5.200 in Deutschland.

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