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Kopfstützen-Rückruf bei Audi, Seat und Skoda

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Ein Problem mit den Kopfstützen im Fond beschäftigt derzeit die Volkswagen-Töchter Audi, Seat und Skoda. Weltweit sind über 45.000 Fahrzeuge betroffen.

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Vom Seat Ateca müssen hierzulande 5.658 Einheiten in die Werkstatt.
Vom Seat Ateca müssen hierzulande 5.658 Einheiten in die Werkstatt.
(Bild: Seat)

Die Stütz- und Schutzwirkung der mittleren Kopfstütze auf dem Rücksitz ist bei diversen Modellen des Volkswagen-Konzerns möglicherweise eingeschränkt. Dies bestätigten Sprecher von Audi, Seat und Skoda auf Anfrage von »kfz-betrieb« . Es bestehe die Möglichkeit, dass die inneren Sicherheitsstifte der Kopfstütze fehlen, sagte der Seat-Sprecher. Die Spanier müssen aus diesem Grund weltweit 20.711 Einheiten des Ateca zurückrufen, davon 5.658 in Deutschland.

Bei Audi sind es etwas weniger, nämlich ca. 3.600 in Deutschland und 20.609 weltweit. Hier geht es um die A3-Limousine. Skoda beschränkt sich in diesem Fall auf 4.571 Einheiten des Karoq, davon 1.028 hierzulande. Alle Fahrzeuge liefen zwischen April und Juni 2018 vom Band.

„Bis zur Durchführung der Aktion empfehlen wir den mittleren Sitzplatz auf der hinteren Sitzbank nicht zur Personenbeförderung zu nutzen“, hieß es aus Ingolstadt. Als Abhilfemaßnahme ist eine Kontrolle und gegebenenfalls der Tausch der mittleren Kopfstütze vorgesehen. Dies dauert den Angaben zufolge maximal eine halbe Stunde. Die Aktionscodes lauten „72i7“ (Seat), „72i8“ (Audi) und „72i9“ (Skoda). Zur Kernmarke VW gibt es noch keine solche Meldung.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist