Rivian Marktstart im Jahr 2027 rückt mit neuem Modell näher

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Beim Namen Rivian denken viele an die Elektronik-Kompetenz der US-Firma, die sich der Volkswagenkonzern eingekauft hat. Doch Rivian baut tatsächlich auch Elektroautos – und nun ganz neu den R2, der auch in Europa Käufer finden soll.

Rivian schickt das Elektroauto R2 in den USA ins Rennen. In Europa soll das Modell ebenfalls starten.(Bild:  Rivian/Eric Anderson)
Rivian schickt das Elektroauto R2 in den USA ins Rennen. In Europa soll das Modell ebenfalls starten.
(Bild: Rivian/Eric Anderson)

Der amerikanische Elektroautohersteller Rivian hat in den USA die Auslieferung seines neuen Mittelklasse-SUV R2 gestartet und zugleich weitere Details sowie Preise zur neuen Baureihe bekannt gegeben. Das Modell soll frühestens 2027 auch nach Europa kommen. 

Mit einer Länge von rund 4,70 Metern positioniert sich der R2 deutlich unterhalb des 5,10 Meter langen SUV R1S, den Rivian bereits seit mehreren Jahren in den USA anbietet. Zum Marktstart wird zunächst die Topversion Performance ausgeliefert. Sie kostet rund 58.000 Dollar (umgerechnet etwa 50.000 Euro). Der zweimotorige Allradantrieb leistet 489 kW/665 PS, was einen Sprint von 0 auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden erlaubt. Die Reichweite gibt Rivian mit rund 530 Kilometern nach dem US-amerikanischen EPA-Zyklus an. Zur besonderen Ausstattung zählen unter anderem ein semiaktives Fahrwerk sowie die Außenfarbe „Launch Green“. 

Noch Ende 2026 soll die Ausstattungslinie Premium zu Preisen ab rund 54.000 Dollar folgen. Anfang 2027 ergänzt Rivian das Angebot um eine heckgetriebene Long-Range-Version für 48.500 Dollar. Im Sommer desselben Jahres soll schließlich die Basisvariante Standard starten, deren Preis umgerechnet bei rund 39.000 Euro liegen dürfte. 

Im Innenraum setzt der R2 auf ein variables Raumkonzept mit umklappbarer 40:20:40-Rücksitzlehne und bis zu 2.550 Litern Stauraum. Hinzu kommt ein Frontkofferraum.  

Softwaredefiniertes Fahrzeug

Technisch versteht Rivian den R2 als softwaredefiniertes Fahrzeug. Eine 5G-Anbindung, Over-the-Air-Updates sowie eine KI-fähige Elektronikarchitektur sollen den Funktionsumfang über die gesamte Nutzungsdauer erweitern. Für Fahrerassistenzsysteme sind elf Kameras und fünf Radarsensoren an Bord. In den USA wird zudem ein erweitertes teilautonomes Fahrsystem namens Autonomy+ angeboten. 

Das aufgeräumte Cockpit des R2 bietet zwei Displays sowie haptische Bedienelemente am Lenkrad. Zudem soll ein sprachgesteuerter KI-Assistent zahlreiche Fahrzeugfunktionen auch ohne Internetverbindung steuern können. 

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