Mazda-Händlerverband: Gute Zahlen, gute Stimmung

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Auf der Händlerverbandstagung in Hamburg hat Mazda erklärt, wie der Sprung auf 70.000 Neuzulassungen geschafft werden soll.

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(Foto: Mazda)

Selten war die Stimmung so gut wie bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Mazda-Händlerverbands in Hamburg, selten zuvor war der Konsens zwischen dem Mazda-Partnerverband und dem Leverkusener Importeur so groß.

2013 läuft es für beide Parteien rund: Seit langem ist das Verkaufsziel – das 2013 bei knapp 46.000 Einheiten liegt – tatsächlich wieder in greifbarer Nähe.

Getoppt wird diese positive Entwicklung sogar noch von der besten durchschnittlichen Händlerrendite seit zehn Jahren. Sie lag per Ende August bei knapp 2 Prozent. 50 Prozent der Händler erwirtschafteten sogar eine durchschnittliche Rendite von rund vier Prozent.

Werner Prange, Präsident des Mazda-Partnerverbands, zollte der Führungsriege von Mazda Deutschland, die komplett in die Hansestadt angereist war, Respekt für die gelungene Händlernetzrestrukturierung und die gute Leistung im Vertrieb.

Showrooms werden 2014 modernisiert

Das Händlernetz sei gestärkt aus dem Restrukturierungsprozess herausgekommen, so Prange. So ist die Zahl der durchschnittlichen Neuwagenverkäufe pro Händler binnen eines Jahres von 52 auf 84 gestiegen – eine Steigerung von stolzen 62 Prozent.

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Partnerschaftlich wollen der Mazda-Partnerverband und der Importeur auch das heikle Thema CI angehen, das für 2014 auf der Tagesordnung steht. Mazda Deutschland will sowohl die Außensignalisation als auch das Showroomkonzept an den modernen Markenauftritt anpassen. „Wir hoffen auf ein glückliches Händchen und sehen den Veränderungen insgesamt positiv entgegen“, sagte Werner Prange auf der Veranstaltung, an der rund 150 Mazda-Partner teilnahmen.

Abgestimmtes Internetkonzept

Dennoch laufe auch bei Mazda aktuell nicht alles rund, so Prange: Im Oktober, dem Einführungsmonat des neuen Mazda 3, lag der Schnitt der Vorführwagen- und Tageszulassungen mit 35,6 Prozent leicht über dem Schnitt aller Importeursmarken. Darüber hinaus gelte es, ein mit dem Hersteller abgestimmtes Konzept auf die Beine zu stellen, um die Internetpräsenz der Händler zu professionalisieren.

„Es muss gelingen, dass die 65.000 potenziellen Kunden, die pro Monat einen Neuwagen auf der Herstellerwebseite Mazda.de konfigurieren, direkt beim Handelspartner landen, der in ihrer Region sitzt, und nicht bei den Neuwagenvermittlern.“ Der Importeur müsse sich uneingeschränkt zum lokalen Handel bekennen und auch sicherstellen, dass überschüssige Ware allen Händlern zu gleichen Konditionen angeboten wird.

Bernhard Kaplan, Vertriebsdirektor von Mazda Deutschland, stellte die Programme vor, mit denen Mazda, neben seinen neuen Skyaktiv-Modellen, die Marke 2014 weiter voranbringen will.

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